Software-Panne bei Flugsicherung: Bremen nicht betroffen

  • Software-Panne hält schon seit einer knappen Woche an
  • 4.500 Passagiere in Deutschland sind betroffen
  • In Bremen gibt es bislang keine Probleme
Ryanair Flugzeug startet am Bremer Flughafen
Auf dem Bremer Flughafen kann der Betrieb bislang wie gewohnt laufen. Bild: DPA | Egon Bömsch/Imagebroker

Softwareprobleme bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) sorgen vor allem in Süddeutschland weiterhin für Flugausfälle. Am Frankfurter Airport werden 68 von 1400 Flügen gestrichen, wie der Betreiber Fraport am Montag mitteilte. Allein die Lufthansa annulliert 46 Flüge. Davon betroffen seien bislang rund 4.500 Passagiere, sagte eine Konzernsprecherin. Aus Sicherheitsgründen müsse man die Kapazität in einem Luftraum, der vom Bodensee im Süden bis nach Kassel im Norden reicht, um 25 Prozent zurückfahren.

Bremen hat problematisches Update noch nicht

Schild mit Logo der Deutschen Flugsicherung in Bremen.
Bei der Deutschen Flugsicherung in Bremen sind die Probleme aktuell noch nicht aufgetreten.

Bremen sind die technischen Probleme bislang jedoch erspart geblieben. Das Software-Update, das in der DFS-Zentrale in Langen wohl zu den Problemen geführt hat, "haben wir in Bremen noch nicht", sagt Anja Naumann vom DFS in Bremen. Auch am Bremer Flughafen sieht man der Lage entspannt entgegen; bislang sei höchstens zu vereinzelten Verspätungen von Maschinen aus Frankfurt gekommen, so Pressesprecherin Andrea Hartmann.

Grund für die Störungen in Teilen Deutschlands seien Probleme mit den sogenannten Kontrollstreifen, teilte die DFS mit. Diese liefern wichtige Planungsinformationen für die Fluglotsen – alle für den Flugverlauf wichtigen Daten wie Flugzeugtyp, Strecke und erwartete Überflugzeit. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag will man an den Problemstellen nun eine alternative Software in Betrieb nehmen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins Nachrichten, 25. März, 6:00 Uhr