Bürgermeister erinnern an Bremens Baumspende für Berlin

  • Nach zweitem Weltkrieg half Bremen bei Wiederaufforstung des Tiergarten
  • Engagement in Berlin gewürdigt
  • Bürgermeister besuchten "Bremer Gedenkstein"
Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller und Bremens Bürgermeister Carsten Sieling am Denkmal am Bremer Weg im Berliner Tiergarten.
Erinnerten an Bremens Baumspende für Berlin: Oberbürgermeister Michael Müller (links) und Bremens Bürgermeister Carsten Sieling Bild: Landesarchiv Berlin, Thomas Platow

Mit einem Besuch am "Bremer Gedenkstein" haben die Bürgermeister von Berlin und Bremen, Michael Müller und Carsten Sieling (beide SPD), den Beitrag Bremens zur Wiederaufforstung des Berliner Tiergarten nach dem Zweiten Weltkrieg gewürdigt. 30.000 Baumpflanzen hatte der damalige Bremer Bürgermeister Wilhelm Kaisen im Jahr 1949 nach Berlin schicken lassen, nachdem er mit seinem Amtskollegen, Oberbürgermeister Ernst Reuter, die schwer beschädigte Parkanlage besichtigt hatte. Im Rahmen eines Notstandsprogramms wurde der Tiergarten in den Jahren 1949 bis 1959 wieder aufgeforstet.

Es ist uns Freude und Ehre zugleich, dass Berlin mit dem Bremer Weg im Tiergarten an die Baumspende erinnert.

Carsten Sieling, Bremer Bürgermeister

Bremens Bürgermeister Sieling freute sich, dass Berlin mit dem "Bremer Weg" im Tiergarten an die Baumspende erinnert. "Er verbindet unsere beiden Städte und ist Ausdruck unserer engen Partnerschaft", wird Sieling in einer Mitteilung der Senatspressestelle zitiert. Der Berliner Oberbürgermeister Michael Müller hob die Bedeutung von Grünflächen für eine Großstadt wie Berlin hervor und würdigte den Verdienst Ernst Reuters und Wilhelm Kaisens für "Berlins Ruf als grüne Metropole". Diesen Beitrag werde man "immer dankbar in Ehren halten". Der Bremer Weg führt parallel zur Straße des 17. Juni von der S-Bahn-Station Tiergarten bis zum Brandenburger Tor in Mitte.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Nachmittag, 15. März 2019, 17:45 Uhr