Rückenwind für Beck´s und Co: Bierkonzern AB Inbev steigert Umsatz

  • AB Inbev: Umsatz im ersten Quartal besser als vor Corona-Krise
  • Plus von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
  • Für 2021 erwartet der Konzern ein Wachstum von acht bis zwölf Prozent
Bierflaschen liegen auf einem Haufen.
Der Bierbrauerkonzern AB Inbev, zu dem Beck's gehört, ist trotz Corona-Krise deutlich besser in das Jahr 2021 gestartet, als erwartet. Bild: DPA | Christoph Hardt/Geisler-Fotopress

Eine anziehende Biernachfrage und der stärkere Fokus auf Premium-Marken haben dem Brauer Anheuser-Busch Inbev zum Jahresstart Rückenwind beschert. Unter dem Strich stand im ersten Quartal ein auf die Aktionäre entfallender Gewinn von 595 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Vor einem Jahr hatte der Geschäftseinbruch infolge der Beschränkungen zu Beginn der Corona-Krise für einen Milliardenverlust gesorgt.

Der Umsatz habe sich zuletzt sogar besser entwickelt als vor der Krise, teilte der Mutterkonzern von Marken wie Budweiser, Beck's, Stella Artois und Corona Extra mit. Der Umsatz stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast zwölf Prozent auf 12,3 Milliarden Dollar (10,2 Mrd Euro). Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um acht Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar zu und damit deutlicher als von Experten erwartet.

Konzernchef Brito verlässt AB Inbev Ende Juni

Für 2021 peilt der scheidende Konzernchef Carlos Brito ein Wachstum des operativen Ergebnisses um acht bis zwölf Prozent an. Brito wird den Brauereikonzern nach 32 Jahren verlassen und sein Amt Anfang Juli an Michel Doukeris übergeben.

Rückblick: Bremer Beck’s Brauerei produziert Desinfektionsmittel

Video vom 24. März 2020
In eine durchsichtigen Beck
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 6. Mai 2021, 23:30 Uhr