Fragen & Antworten

Diese Baustellen sorgen 2020 in Bremen für Staus und Behinderungen

Für Autofahrer wird es ab dem Frühjahr auf der B75 eng – und auch ÖPNV-Nutzer müssen sich auf Änderungen einstellen. Diese Baustellen bringt das neue Jahr.

Bauarbeiter auf einer Autobahnbaustelle (Archivbild).
Auch 2020 kommen Verkehrsteilnehmer nicht um Baustellen herum. Bild: DPA | Ralph Goldmann
Welche bekannten Baustellen werden weiter für Verkehrsbehinderungen sorgen?
In Bremen wird es auch im Jahr 2020 zwei bekannte Kern-Baustellen geben. Zum einen betrifft das die Bauarbeiten auf der A27 an der Lesumbrücke sowie auf dem Breitenweg und dem Rembertiring bei der Discomeile.

Bereits seit Mitte Dezember ist die Lesumbrücke in Richtung Hannover gesperrt. Grund dafür sind Montagearbeiten zusätzlicher Stahl-Verstärkungen, damit die Brücke weiter der Last standhalten kann. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich noch bis Ende Juni dauern. Gleiches gilt für die Maßnahmen entlang der Discomeile. Dort wird zeitgleich mit den Bauarbeiten der Gewoba, auch der Fuß- und Radweg erweitert – deswegen bleibt auch hier ein Fahrstreifen bis voraussichtlich Ende Juni gesperrt.

Hier wird im Jahr 2020 gebaut

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Welche neuen Baustellen kommen hinzu?
Auf weitere Sperrungen und Staus müssen sich Verkehrsteilnehmer auf der B75 Richtung Bremen zwischen der Landesgrenze und Grolland einstellen. Grund dafür sind Erneuerungen der Fahrbahn ab März bis Anfang Mai. Der gleiche Grund sorgt auch für eine Sperrung des Hauptfahrstreifens auf der A1 zwischen den Ab- und Auffahrten Uphusen/Mahndorf und Hemelingen. Jedoch ist noch unklar, wann diese Baumaßnahmen beginnen sollen.

Auch Bremens Ewig-Baustelle, die A281, soll in diesem Jahr angegangen werden. Geplant sind sowohl die Abschnitte im Süden zwischen dem Neuenlander Ring und dem Autobahnzubringer Arsten, als auch das Anbindungsstück zur A27. Auch hier sind noch keine konkreten Daten bekannt, da die betroffenen Gebiete zuvor auf alte Kampfmittel untersucht werden müssen und zusätzlich ein Einspruch beim Bundesverwaltungsgericht vorliegt.
Bleiben Fahrgäste im ÖPNV von Baumaßnahmen verschont?
Kurz gesagt: Nein. Die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) hat bereits Arbeiten an Gleisen und den Oberleitungen angemeldet. Betroffen sind davon die Gröpelinger Heerstraße von März bis April sowie die Hermann-Böse-Straße von Mitte Juli bis Ende September. Fahrgäste müssen dabei auf einen Schienenersatzverkehr umsteigen.
Aber auch Pendler aus dem niedersächsischen Umland müssen mehr Zeit einplanen: Auf der Bahnstrecke Wilhelmshaven-Oldenburg kommt es zum Schienenersatzverkehr. Geplant sind ab dem 18. Januar Bauarbeiten an den Wochenenden, ab dem 9. März dann täglich. Grund dafür sind Umbaumaßnahmen am Bahnhof in Sande.

Für Fahrgäste der Zugverbindung Osnabrück-Bremen (RB58) bleibt es an den Wochenenden beim bisherigen Ersatzkonzept: Die Zugfahrt endet in Delmenhorst und kann ab da mit dem Bus bis nach Bremen beendet werden.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Vier beginnt, 2. Januar 2020, 7:10 Uhr