Bauarbeiten an Weserbrücke: Rund um Bremen drohen am Wochenende Staus

  • Brückenbauarbeiten ab Freitag auf der A1 im Bereich der Weserbrücke
  • Die Asphaltdecke muss wegen Hitzschäden erneuert werden
  • Ferienstart in fünf Bundesländern
Wohnmobile und Autos stauen sich auf der Autobahn A1
Hitzeschäden müssen repariert werden. Im Ferienverkehr werden Autofahrer Geduld mitbringen müssen. (Archivbild) Bild: DPA | Markus Scholz

Auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Hemelingen und Arsten in Richtung Osnabrück wird es am kommenden Wochenende zu Verkehrsbehinderungen kommen. Der Asphalt auf der Weserbrücke muss komplett ausgetauscht werden. Die Baumaßnahmen fallen zusammen mit einem voraussichtlich besonders verkehrsreichen Wochenende.

In gleich fünf Bundesländern starten an diesem Wochenende die Sommerferien: Nordrhein-Westfalen, Berlin, Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein. Angesichts dessen erwartet der ADAC ohnehin zahlreiche Staus. Da viele ihren Urlaub wegen Corona in diesem Jahr in Deutschland verbringen werden, dürften in der Region vor allem Richtung Nord- und Ostseeküste die Autobahnen voll werden. Hinzu kämen laut ADAC zahlreiche Reisende aus Skandinavien in Richtung Süden.

Eng wird es auch am 4. und 5. Juli

Die Bauarbeiten auf der Weserbrücke sollen bis zum 8. Juli dauern. In den vergangenen Jahren wurden die hitzebedingten Spurrinnen noch ausgebessert. Dies ist laut Amt für Straßen und Verkehr (ASV) auf dem rechten Hauptfahrstreifen nun nicht mehr möglich. Zu gering sei die Restdicke des Asphalts. Der gesamte Asphaltbelag muss dort ab Freitag erneuert werden. Wegen der Baustelle in Fahrtrichtung Osnabrück zwischen den Anschlussstellen Bremen-Arsten und Bremen-Hemelingen ist teilweise nur einer von drei Fahrstreifen befahrbar.

Zu Baubeginn wird laut ASV zunächst für die Markierungsarbeiten ein Fahrstreifen gesperrt, am Sonntag sind es tagsüber sogar zwei. An den verbleibenden Tagen ist tagsüber einer, nachts sind zeitweise zwei betroffen. Eng wird es insbesondere am 4. und 5. Juli, wenn der Abschnitt nur auf über einen Fahrstreifen passierbar ist. Es sei "mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen", heißt es vom ASV. Außerdem sollten sich Autofahrer nicht wundern, wenn zwischenzeitlich keine Bautätigkeit zu sehen ist. Es gelte, entsprechende Trocknungs- und Aushärtungszeiten einzuhalten.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 25. Juni 2020, 17 Uhr