Alfred-Wegener-Institut bleibt schwerpunktmäßig in Bremerhaven

  • Keine Änderungen an Organisation des AWI
  • Institut hat seinen Hauptsitz in Bremerhaven
  • Brandenburg hatte Ausbau der Polarforschung am Standort Potsdam angekündigt
Das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven
Das AWI-Gebäude am Alten Hafen in Bremerhaven ist der Form eines Schiffes nachempfunden. (Archivfoto) Bild: DPA | Thomas Robbin

Das Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) bleibt schwerpunktmäßig in Bremerhaven. Das hat eine Sprecherin des Instituts mit Hauptsitz in der Seestadt mitgeteilt. Zuvor hatte die Brandenburger Landesregierung angekündigt, dass die Polarkompetenzen in der Landeshauptstadt Potsdam zusammengefasst werden sollen. An der Organisation des AWI wird sich jedoch nichts ändern, so die Sprecherin. Bei dem Ausbau in Potsdam geht es demnach um die neue Ausstattung von Laboren. Brandenburg hatte gestern angekündigt, für die Polarforschung in Potsdam 1,5 Millionen Euro bereitzustellen, um hier Kompetenzen zu bündeln.

Die in der vergangenen Woche in Bremerhaven zu Ende gegangene Arktis-Expedition Mosaic war in Potsdam mit vorbereitet worden. Mosaic gilt als größte Arktis-Expedition aller Zeiten. Ein Jahr lang war der Bremerhavener Forschungseisbrecher "Polarstern" durchs Nordpolarmeer gedriftet. Forscher aus 20 Nationen waren beteiligt. In den kommenden Jahren sollen unter anderem 10.000 Proben aus dem Eis ausgewertet werden, die die Wissenschaftler mitgebracht haben.

Klima, Meer und ewiges Eis: Die wichtige Botschaft des AWI

Video vom 6. Juni 2020
Der Boden ist eben und mit Schnee bedeckt. In der Ferne türmen sich schneebedeckte Berge auf.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 20. Oktober 2020, 19 Uhr