Bremer Polizei stoppt am Osterwochenende etliche Autoposer und Raser

  • Zivile Spezialeinheit kontrollierte an zwei Tagen
  • Rund 30 Autofahrer fielen auf
  • Bis Herbst sind weitere Kontrollen geplant
Ein Auto an der Straße in Bremen Viertel beim Autoposen.
Neben Geschwindigkeitsüberschreitungen ging es laut Polizei bei den Kontrollen auch um nicht erlaubte technische Veränderungen (Symbolbild). Bild: Radio Bremen

Die Bremer Polizei hat ihre Kontrollgruppe gegen sogenannte Autoposer und Raser wieder aktiviert. Karfreitag und Samstag haben die zivilen Ermittler etliche Autofahrer gestoppt, weil sie mit ihren Wagen zu laut oder zu schnell waren. Den traurigsten Rekord hält ein Autofahrer, der mit 124 Stundenkilometern auf der Kurfürstenallee in der Bremer Vahr unterwegs war. Dort sind höchstens 50 km/h erlaubt. Ein weiterer Raser hatte auf dem Breitenweg mitten in der Innenstadt 104 km/h auf dem Tacho.

Insgesamt stoppte die zivile Spezialeinheit rund 30 Autos an beiden Tagen, unter anderem in der Überseestadt, dem Bremer Osten und in der Innenstadt. Neben Geschwindigkeitsüberschreitungen ging es laut Polizei um diverse Rotlichtfahrten, Überholen von rechts und nicht erlaubte technische Veränderungen wie ein extra lauter Auspuff oder extrem tiefergelegte Fahrzeuge.

Polizei kündigt weitere Kontrollen an

Die Kontrollgruppe ist ab jetzt bis zum Herbst in allen Stadtteilen mit zivilen Fahrzeugen unterwegs. Die Beamten gehen gegen lautstarkes Beschleunigen, unnützes Hin- und Herfahren und verbotene Autorennen vor. Auch Hinweise aus der Bevölkerung prüft die Polizei.

Rückblick: Autoposer landet vor Bremer Gericht

Video vom 18. Dezember 2020
Bewegte Lichter auf einer Straße, im Rückspiegel eines Autos gesehen.
Bild: Imago | McPhoto

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 5. April 2021, 9 Uhr