Bremer Geno-Aufsichtsrat berät über Corona-Kosten

  • Schätzungen: Corona-Kosten belaufen sich auf 62 Millionen Euro
  • Kosten könnten auch noch steigen
  • Zusätzliche Geldspritzen Bremens seien nicht nötig
Arzt stehend in Schutzkleidung vor Corona-Ambulanz Klinikum Bremen-Ost.
Die Corona-Kosten des städtischen Krankenhausverbunds belaufen sich Stand jetzt laut Schätzungen auf 62 Millionen Euro. Bild: Gesundheit Nord gGmbH | Kerstin Hase

Heute Vormittag spricht der Aufsichtsrat der kommunalen Krankenhausgesellschaft Gesundheit Nord (Geno) erneut über die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise. Erste Schätzungen gehen davon aus, dass bei der Geno im kommenden Jahr Kosten in Höhe von 62 Millionen Euro entstehen könnten. Das aber nur wenn im nächsten Jahr alles so bleibt, wie im Moment.

Laut einer Geno-Sprecherin würden diese Kosten durch Bundesmittel gedeckt. Zusätzliche Geldspritzen von Bremen seien deswegen also nicht nötig.

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Video vom 24. September 2019
Die Abgeordneten der Bremischen Bürgerschaft tagen im Rathaus.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 2. Juli 2020, 8 Uhr