Feuer in Flüchtlingswohnheim in Huchting: Anklage erhoben

  • Staatsanwaltschaft klagt jungen Mann an
  • Überführung des Tatverdächtigen aufgrund von DNA-Spuren
  • Brandanschlag auf unbewohntes Containerdorf für Flüchtlinge
Ausgebrannte Container einer unbewohnten Flüchtlingsunterkunft in Huchting.
Der Schaden am Wohnheim war groß. Bild: Imago | Nordphoto

Nach dem Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Bremen-Huchting hat die Staatsanwaltschaft einen Verdächtigen angeklagt. Zuvor hatte die Behörde einen Verdächtigen ermittelt. Es handelt es sich um einen 20 Jahre alten Mann, der bereits wegen einer anderen Straftat im Gefängnis sitzt. Ihm wirft die Staatsanwaltschaft vor, am 20. September 2016 eine mit Benzin gefüllte Wasserflasche in die noch unbewohnten Wohncontainer geworfen zu haben. Dadurch waren die Räume in Brand geraten. Der Schaden beträgt rund 70.000 Euro. Der Tatverdächtige konnte insbesondere aufgrund einer DNA-Spur identifiziert werden.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 13. November 2017, 17 Uhr.