Software-Probleme: Nur 124 neue Corona-Fälle im Land Bremen gemeldet

  • Zahl der Neuinfektionen ist erheblich niedriger als am Mittwoch
  • Wegen Software-Problemen fehlen allerdings Daten
  • Ein weiterer Mensch ist in Zusammenhang mit dem Virus gestorben
Ein Mediziner hält die Ampule des Cornavirus (COVID-19) Schnelltest vor seinem Augen während der Testung (Symbolbild)
Die am Donnerstag gemeldeten Corona-Zahlen sind wegen fehlender Daten nicht aussagekräftig. (Symbolbild) Bild: Imago | Alex Halada

Die Zahl der neu gemeldeten Corona-Fälle im Land Bremen ist am Donnerstag mit 124 deutlich niedriger als am Mittwoch – da waren es mit 296 mehr als doppelt so viel. Allerdings sind die Daten nicht aussagekräftig. Die Gesundheitsbehörde macht dafür Probleme mit einer Software des Robert-Koch-Instituts (RKI) verantwortlich. Sie wird für die Übertragung der Fallzahlen aus Bremer Laboren zum Gesundheitsamt eingesetzt. In den letzten Tagen hatte es – wie berichtet – Unregelmäßigkeiten bei der Datenübertragung gegeben. Deswegen wurde die Übermittlung der Zahlen für die Stadt Bremen um 12 Uhr ausgesetzt, damit die Software auf den neuesten Stand gebracht werden kann.

Am Freitag sollen die fehlenden Corona-Daten nachgetragen werden. Die Gesundheitsbehörde geht deswegen davon aus, dass die Zahl der Neuinfektionen für die Stadt Bremen dann deutlich steigen wird. Erst danach gebe es wieder ein realistisches Bild der Fallzahlen im Land Bremen.

Zahl der Corona-Opfer steigt auf 104

Seit Beginn der Pandemie sind 8.877 bestätigte Corona-Fälle im Land Bremen gemeldet worden, mit 8.150 der Großteil davon aus Bremen. Am Donnerstag wurde auch ein weiteres Todesopfer gemeldet. Damit sind im Land Bremen 104 Patienten in Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gestorben. Zur Zeit werden 185 Erkrankte stationär im Kliniken behandelt, 37 von ihnen auf der Intensivstation.

Neue Corona-Teststrategie: Kein Test mehr ohne Symptome

Video vom 16. November 2020
Viele Corona Test im Labor.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 19. November 2020, 19:30 Uhr