Geflügelpest breitet sich in Niedersachsen aus

Hühner laufen auf einer Wiese. Eins reckt den Kopf in die Kamera.
Bild: DPA | Countrypixel
  • Zehn Ausbrüche in sieben Landkreisen seit Juli
  • Rund 600.000 Tiere wurden vorsorglich getötet
  • Landkreis Cuxhaven hebt Sperrzone auf

Die hochansteckende Geflügelpest breitet sich in Niedersachsen immer weiter aus. Laut dem Agrarministerium in Hannover gab es seit Anfang Juli landesweit zehn Ausbrüche in sieben Landkreisen. Deshalb wurden bisher gut 600.000 Tiere vorsorglich getötet. Das sind jetzt schon mehr als während der gesamten Epidemie im vergangenen Herbst und Winter.

Zu den betroffenen Kreisen gehörte auch Cuxhaven. In Beverstedt hatte es im Juli und August zwei Ausbrüche gegeben, fast 16.000 Tiere verendeten an dem Virus oder mussten getötet werden. Die seitdem im Kreis geltenden Schutzmaßnahmen sind jetzt aufgehoben worden. Rund 650 Geflügelhalter bei Beverstedt dürfen somit ihre Tiere wieder aus dem Stall lassen oder verkaufen. Der Landkreis Cuxhaven weist darauf hin, dass die Geflügelpest weiter im Umlauf ist und warnt vor Kontakt mit Wildvögeln.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 8. September 2022, 6 Uhr