Landkreise Cuxhaven und Stade melden Geflügelpest-Fälle bei Wildvögeln

  • Zwei infizierte Tiere bei Loxstedt und in Drochtersen entdeckt.
  • Veterinärämter gehen von weiterer Ausbreitung aus.
  • Geflügelhalter zu besonderer Vorsicht aufgerufen.

In den Landkreisen Cuxhaven und Stade ist erneut die Geflügelpest festgestellt worden. Das Vogelgrippe-Virus sei bei drei Wildvögeln bestätigt worden. Zwei infizierte Tiere wurden bei Loxstedt und eins in Drochtersen entdeckt, hieß es in einer Mitteilung. Die Veterinärämter gehen demnach davon aus, dass sich die Vogelgrippe weiter ausbreiten wird.

Geflügelhalter sollten deshalb besonders streng auf Sicherheitsvorgaben achten. Zunächst werde auf eine grundsätzliche Stallpflicht verzichtet, so die Landkreise. Man wolle die Lage immer wieder neu bewerten. Nach einem Ausbruch in einem Gänsemastbetrieb in Dithmarschen gehören Teile der betroffenen Landkreise schon zu einem Überwachungsgebiet. Hier müssten die Tiere schon in den Ställen bleiben.

Eine Ansteckung des Menschen mit der zurzeit in Europa beobachteten Vogelgrippe gilt den Angaben zufolge als unwahrscheinlich. Um eine weitere Verschleppung zu vermeiden, sollten verendete oder krank erscheinende Tiere dennoch nicht berührt, eingefangen oder vom Fundort weggebracht werden. Bereits im vergangenen Jahr war die Geflügelpest bei mehreren Wildvögeln festgestellt worden. Aber auch in Mastbetrieben, in denen Tausende Tiere getötet werden mussten.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 9. November 2021, 20 Uhr