Polizei registriert immer mehr gefälschte Impfpässe in Bremen

Eine Spritze wird aufgezogen. Im Hintergrund liegt ein Impfpass
Die Booster-Impfung wird nicht mehr nur für ältere Bürger empfohlen. Bild: picture alliance / agrarmotive | Klaus-Dieter Esser
  • In Bremen und Niedersachsen laufen deswegen insgesamt mehrere hundert Ermittlungsverfahren.
  • 56 Strafanzeigen liegen der Polizei in Bremen vor.
  • Wer einen einen gefälschten Impfpass herstellt oder gebraucht, macht sich strafbar.

Die Polizei in Bremen und Niedersachsen registriert immer mehr Fälle von gefälschten Impfpässen. In den beiden Bundesländern laufen deswegen insgesamt mehrere hundert Ermittlungsverfahren.

Durch die 2G-Regeln werde die Zahl der Fälle vermutlich noch einmal deutlich steigen, teilte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes in Hannover der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Polizei in Bremen hat derzeit 56 Strafanzeigen zu gefälschten Impfausweisen vorliegen. Vor einem Monat waren es noch elf Fälle.

Häufig erkennen Apothekerinnen und Apotheker die gefälschten Pässe. Aber auch Sicherheitsdienste, etwa auf dem Bremer Freimarkt, sind zufolge gefälschte Dokumente aufgefallen.

Wer einen solchen gefälschten Impfpass herstellt oder gebraucht, macht sich wegen Urkundenfälschung strafbar.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 28. November 2021, 10 Uhr