Gasumlage könnte Bremen 12 Millionen Euro extra kosten

Ein Gaszähler in einem Keller zeigt den Gasverbrauch für die Heizung und Warmwasser im Haushalt an.

Bremen rechnet mit 12 Millionen Euro Zusatzkosten durch Gasumlage

Bild: Imago | Future Image
  • Senat erwartet Mehrausgaben durch Gasumlage
  • Maßnahme betrifft Behörden, Eigenbetriebe oder Beteiligungen
  • Umlage soll ab Oktober für anderthalb Jahre erhoben werden

Bremen rechnet mit millionenschweren Zusatzausgaben durch die Gasumlage. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage der Partie Die Linke hervor. Der Senat rechnet demnach mit Mehrausgaben von rund 12 Millionen Euro, die Bremen dann für Behörden, Eigenbetriebe oder bremische Beteiligungen wie beispielsweise den Flughafen bezahlen muss. 

Die Umlage soll ab Oktober für anderthalb Jahre erhoben werden. Mit den zusätzlichen Einnahmen will die Bundesregierung Energieversorger stützen, die durch die aktuell hohen Gaspreise in wirtschaftliche Bedrängnis geraten könnten.

Die Bremer Linke kritisiert die Gasumlage. Sie sei in höchstem Maße unsozial und verschärfe die finanzielle Lage privater und öffentlicher Haushalte, sagt der finanzpolitische Sprecher Klaus-Rainer Rupp.

Die Gasumlage ist ein Geschenk für fossile Konzerne, von denen einige nach wie vor Gewinne machen.

Klaus-Rainer Rupp, finanzpolitischer Sprecher der Bremer Linken

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Bild: Radio Bremen

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  • Sebastian Manz Autor

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 14. September 2022, 19:30 Uhr