Bremer Senat beschließt 5-Punkte-Vorsorgeplan gegen Gasknappheit

Die Anlandestelle der Ostsee-Erdgaspipeline der Firma Nord Stream
Der Bremer Senat hat einen 5-Punkte-Vorsorgeplan wegen eines möglichen Gasmangels vorgelegt. Bild: DPA | Stefan Sauer
  • Alle Ressorts sollen Beitrag zum Gas- und Energiesparen leisten
  • Versorgungssicherheit laut Plan oberste Priorität
  • Details sollen in den kommenden Wochen geklärt werden

Der Bremer Senat hat einen 5-Punkte-Vorsorgeplan wegen einer möglichen Gasknappheit beschlossen. Alle Ressorts sollen ihren Beitrag dazu leisten, heißt es.

Die Versorgungssicherheit habe oberste Priorität. Energie soll am besten überall gespart werden, beispielsweise in öffentlichen Gebäuden und bei der Straßenbeleuchtung. Außerdem müsse die kritische Infrastruktur unbedingt am Laufen gehalten werden – also zum Beispiel Krankenhäuser, Polizei und die Feuerwehr.

Finanzhilfen für Wirtschaftszweige sind Teil des Plan

Als nächstes folgen im Plan ökonomische und soziale Schutzmaßnahmen. Damit gemeint sind Finanzhilfen für die Wirtschaftszweige, die im Notfall kein Gas mehr bekämen – aber auch die Menschen, die durch einen Gasmangel in Schwierigkeiten kommen.

Der letzte Punkt des Senatspapiers heißt schlicht "Menschenrettung". Er beinhaltet auch, dass niemand in Bremen erfrieren soll, weil er sich das Heizen nicht mehr leisten kann. Die Details sollen in den kommenden Wochen geklärt werden.

Wie Bremen vorsorgen will, damit das Gas im Winter nicht knapp wird

Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 12. Juli 2022, 15 Uhr