Mega-Flugzeug Antonov 124 lässt in Bremen Kameras klicken

  • Frachtmaschine Antonov 124 am Vormittag gelandet
  • Flugzeugbeobachter halten Ankuft in Bremen fest
  • Maschine soll Teile von Airbus für NASA-Mondmission in die USA bringen
Der Frachter Antonov fährt nach seiner Landung gerade auf eine Rollbahn.
Mehrere Menschen halten Kameras zum Fotografieren hoch.
Auf der Jagd nach dem besten Bild: Planespotter am Bremer Flughafen

Eines der größten Flugzeuge der Welt ist in Bremen gelandet: Die russische Frachtmaschine Antonov 124 setzte begleitet vom stetigen Klicken der Kameras am Sonntagvormittag auf dem Rollfeld auf. Ein nicht alltäglicher Anblick am Bremer Flughafen, ist die Antonov 124 mit über 73 Metern Länge und einem Gewicht von 300 Tonnen doch ein wahrer Koloss.

Eine Gruppe von sogenannten Planespottern – Menschen, deren Hobby das Beobachten und Fotografieren von Flugzeugen ist – hatte sich am Bremer Flughafen versammelt, um die Landung mitzuerleben und zu dokumentieren. Bessere Sichtverhältnisse hätten sie sich wohl gewünscht, war der Himmel über Bremen am Sonntag doch recht trübe.

Das Foto eines Flugzeugs ist auf dem Display einer Kamera zu sehen.
Scharfes Bild trotz schlechter Sicht: Für die Planespotter war die Landung ein Highlight.

Das ein oder andere scharfe Foto gelang trotzdem. Die Landung der Antonov 124 war zum einen Highlight für die Planespotter, für den Bremer Flughafen zum anderen eine logistische Herausforderung. Die Frachtmaschine soll beim Bremer Raumfahrtunternehmens Airbus gefertigte Teile in die USA bringen. Es handelt sich um ein Antriebsteil für die nächste Mondmission der NASA.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 4. November 2018, 19:30 Uhr