Wie fast 20 Millionen Euro die City in Bremerhaven voranbringen sollen

Blick auf ein Gebäude mit der Aufschrift "Karstadt".

Wie 20 Millionen Euro die City in Bremerhaven voranbringen sollen

Bild: Radio Bremen | Sonja Harbers
  • Innenstadt soll mit Millionenbetrag aus Corona-Fonds entwickelt werden
  • Mittel sollen auch für Abriss des Karstadt-Gebäudes genutzt werden
  • Stadtverordnetenversammlung muss noch zustimmen

Der Bremerhavener Finanz- und Wirtschaftsausschuss hat 19,4 Millionen Euro für die Innenstadtentwicklung freigegeben. Das Geld kommt aus dem städtischen Corona-Fonds und ist unter anderem für den Abriss von Bremerhavens früherem Karstadt-Gebäude gedacht.

Die Abbrucharbeiten sollen noch in diesem Jahr ausgeschrieben werden, sagte Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) im Ausschuss. Mit dem Millionenbetrag soll zudem der Bereich rund um das Nachfolgegebäude gestaltet und das Columbuscenter angeschlossen werden.

Ausschuss stimmt auch dem Nachtragshaushalt zu

Der Ausschuss bewilligte auch Gelder für das Stadttheater, das Nordseestadion und die marode Museumsflotte des Schifffahrtsmuseums. Außerdem soll das coronabedingte Defizit des Zoos am Meer ausgeglichen werden.

Die Mittel aus dem Corona-Fonds sind Teil eines Nachtragshaushalts für Bremerhaven, dem der Ausschuss ebenfalls zustimmte. Er umfasst insgesamt knapp 83 Millionen Euro. 2023 gibt es keinen Corona-Fonds mehr. Am Donnerstag muss noch die Stadtverordnetenversammlung zustimmen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 21. September 2022, 6 Uhr