Bremerhaven knüpft Geldzahlungen für den Profisport an Impfpflicht

Spieler der Fischtown Pinguins jubeln nach einem Treffer.
Bild: DPA | Andreas Gora

Das Eishockey-Team der Pinguins und die Basketballer der Eisbären werden von Steuergeldern mitfinanziert. Das Geld soll nur noch fließen, wenn Spieler und Mitarbeiter geimpft sind.

Die Stadt Bremerhaven will die beiden örtlichen Profisport-Teams künftig nur noch dann finanziell unterstützen, wenn alle Spieler und Mitarbeiter geimpft sind. Konkret geht es um 950.000 Euro jährlich für das Eishockey-Team der Fischtown Pinguins und die Basketballer der Eisbären. "Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen", sagte der Bremerhavener CDU-Politiker Thorsten Raschen zu buten un binnen. Wenn die Mannschaften mit Steuergeldern unterstützt werden, solle auch die Botschaft rüberkommen, dass alle geimpft sind.

Der Geschäftsführer der Eisbären Bremerhaven, Nils Ruttmann, sagte buten un binnen, die Basketballer seien bereits komplett geimpft. Auch der Boss der Fischtown Pinguins, Hauke Hasselbring, betonte, sein Team sei vor Saisonstart schon vollständig geimpft gewesen. Neuzugänge würden nur noch unter der Voraussetzung aufgenommen, dass sie geimpft sind. Deswegen spiele es für ihn keine Rolle, ob die Stadt den Impfstatus zur Zahlungsbedingung mache, so Hasselbring.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 15. Dezember 2021, 6 Uhr