Fragen & Antworten

Sie suchen freie Campingplätze in Bremen und umzu? So kann's klappen!

Auf einem Schuld steht "Belegt".

Was kurzentschlossene Camper beachten müssen

Bild: DPA | Stefan Sauer

Wer in diesem Sommer campen möchte, sollte sich beeilen: Viele Plätze sind schon ausgebucht. Doch wer zielstrebig sucht, wird fündig. Das sollten Kurzentschlossene wissen.

Gibt es noch freie Plätze fürs Camping?
Bei den meisten der ungefähr 35 Campingplätzen in Bremen, Bremerhaven und umzu ist noch etwas frei, sie sind etwa zu 80 Prozent ausgebucht. Allerdings kriegt man nicht mehr überall und nicht zu jeder Zeit einen Platz. Wer aber ein wenig Flexibilität mitbringt, kann durchaus noch etwas finden. Wenn man allerdings nur in einer klar festgelegten Zeit reisen kann, muss man wohl gegebenenfalls Abstriche machen und den Campingplatz nehmen, der an den entsprechenden Tagen noch Platz hat.  
Wie erfahre ich, welcher Campingplatz noch freie Plätze hat?
Neben der Option, jeden Campingplatz einzeln zu prüfen, gibt es neuerdings auch ein Online-Angebot vom ADAC: das Campingplatz-Portal Pincamp. Dort können Urlauberinnen und Urlauber den gewünschten Reisezentrum angeben und sehen, wo noch etwas frei ist. Bei dem Portal sind nicht alle Plätze aufgelistet, aber viele. Zum Teil kann man auch über das Portal direkt buchen. Manche Plätze sind über das Portal aber nicht buchbar. In diesem Fall muss man sich auf klassischem Wege erkundigen, per E-Mail oder Anruf.
Wann sollte ich spätestens buchen?
Ein Camping-Experte des ADAC empfiehlt, drei Monate im Voraus zu buchen. Bei Feiertagen wie etwa Pfingsten, Himmelfahrt oder dem Festival-Wochenende von "Watt En Schlick" in Dangast sollen Urlauber sogar lieber ein halbes Jahr bis zu einem Jahr früher buchen.
Welche Trends gibt es denn aktuell beim Camping?
Einfach nur im Zelt oder Wohnwagen schlafen war gestern. Heute bieten viele Campingplätze ihren Gästen ein Freizeitprogramm an. So gibt es Plätze, an denen zum Beispiel ein Zirkus geboten wird und man einen Kamelritt wagen kann. Zudem werden auch Unterbringungsmöglichkeiten immer ausgefallener und komfortabler – jenseits vom eigenen Equipement, so Thomas Reimann vom ADAC: "Zum Beispiel Baumhäuser oder Schlaffässer oder große Safari-Zelte, die mit wirklich allem ausgestattet sind, was man sich vorstellen kann. Mit Dusche, mit WC, mit eigener Küchenzeile, teilweise sogar mit Klimaanlage und Geschirrspüler."

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Bild: Radio Bremen

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  • Mario Neumann Autor

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Bremen Vier Läuft, 8. Juli 2022, 12.15 Uhr