"Eros 69" bleibt zu: Bordell-Betreiberin scheitert erneut vor Gericht

Der Egang des Bordells Eros 69.
Im "Eros 69" bleiben die Türen auch in Zukunft geschlossen. Das hat das Oberverwaltungsgericht Bremen bestätigt. Bild: Radio Bremen
  • Oberverwaltungsgericht Bremen bestätigt vorigen Gerichtsbeschluss
  • Bordell steht wegen möglicher Nähe zu Hells Angels in der Kritik
  • Betreiberin kann den Beschluss nicht anfechten

Das Bremer Bordell "Eros 69" in der Bremer Neustadt darf nicht wieder öffnen. Seit März 2020 ist es wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Obwohl Bordelle seit Sommer vergangenen Jahres wieder betrieben werden dürfen, hatte die Betreiberin ihren Laden vorerst nicht wieder geöffnet. Das hätte aber innerhalb eines Jahres laut Gesetz geschehen müssen, um die Betriebserlaubnis zu behalten – andernfalls verfällt sie.

Den Antrag, diese Frist zu verlängern, lehnte die zuständige Wirtschaftsbehörde ab. Dagegen hatte die Betreiberin vor dem Verwaltungsgericht geklagt und verloren. Auch das Oberverwaltungsgericht entschied jetzt gegen den Betrieb des Bordells. Der Beschluss kann nicht angefochten werden.

Das Bordell stand seit Längerem in der Kritik, weil der Erotikbetrieb eine Nähe zur verbotenen Rockergruppe Hells Angels haben soll.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 15. Juli 2022, 23:30 Uhr