Bremerhavener wegen Drogendeals über Krypto-Handy vor Gericht

Eine Hand hält ein Smartphone.
Bild: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow
  • 33-Jähriger soll mit Drogendeals rund eine Millionen Euro eingenommen haben
  • Laut Anklage wickelte er die Geschäfte verschlüsselt über ein Encrochat-Handy ab
  • Bremer Justiz hat bisher 19 Encrochat-Verfahren eingeleitet

Vor dem Bremer Landgericht beginnt am Mittag ein weiterer Encrochat-Prozess. Ein 33-Jähriger aus Bremerhaven soll im großen Stil Drogen verkauft haben.

Innerhalb weniger Monate habe er damit rund eine Million Euro eingenommen, heißt es in der Anklage. Seine Geschäfte wickelte der Mann demnach verschlüsselt über ein Encrochat-Handy ab. Allerdings konnte die französische Polizei mitlesen. Die Bremer Justiz hat bisher 19 Encrochat-Verfahren eingeleitet.

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Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 22. April 2022, 7 Uhr