Bremer Einzelhändler sind vom Weihnachtsgeschäft enttäuscht

Kunden warten vor der Corona-Kontrolle vor einem Kaufhaus.

Bremer Einzelhändler sind vom Weihnachtsgeschäft enttäuscht

Bild: Imago | aal.photo
  • Auch in Spitzen 30 Prozent weniger Menschen beim Shopping
  • Kleine, spezialisierte Unternehmen weniger betroffen
  • Hotelbetreiber klagen über leere Betten

Einzelhandel, Hotellerie und Gastronomie im Land Bremen sind vom diesjährigen Weihnachtsgeschäft überwiegend enttäuscht. Die Umsätze blieben fast durchgehend unter denen der Vor-Corona-Zeit. Dabei gilt der Dezember in vielen Branchen als der umsatzstärkste Monat des Jahres.

Wegen Corona haben viele Menschen in Bremen auf den vorweihnachtlichen Einkaufsbummel verzichtet. So waren selbst an den stärksten Adventssamstagen 30 Prozent weniger Menschen zum Shoppen unterwegs als 2019. Von den Umsatzeinbußen seien aber kleine, spezialisierte Fachgeschäfte weniger stark betroffen gewesen als viele große Läden, heißt es von der City-Initiative Bremen. Gleichzeitig ließen sich zahlreiche Kundinnen und Kunden trotz Auflagen wie 2G und Masken nicht davon abhalten, lokale Anbieter zu unterstützen und auch ein wenig Normalität in der Weihnachtszeit zu genießen.

Leere Betten in den Hotels

Die Bremer Hotels dagegen klagen darüber, dass im Dezember viele Betten leer standen. Und das, obwohl der Bremer Weihnachtsmarkt geöffnet war, der eigentlich ein Magnet für Städtetouristen ist. Restaurants und Gastronomiebetriebe wiederum mussten zahlreiche abgesagte Weihnachtsfeiern hinnehmen. Firmen oder Vereine trauten sich nur selten, sich in größeren Gruppen zum Feiern zu treffen. Das übrige Geschäft in den Restaurants sei im Dezember aber halbwegs normal gelaufen, ließ der Branchenverband Dehoga in Bremen durchblicken.

Bremer Einzelhandel zieht erste Bilanz zum Weihnachtsgeschäft

Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 23. Dezember 2021, 7 Uhr