Russische Luxusjacht wird in den Neustädter Hafen nach Bremen verlegt

Festgesetzte Luxusjacht "Dilbar"

Russische Luxusjacht "Dilbar" wird nach Bremen verlegt

Bild: DPA | Sina Schuldt
  • Jacht soll von Bremens Norden in den Neustädter Hafen geschleppt werden
  • "Dilbar" wurde zuvor wegen Russland-Sanktionen in Hamburg festgesetzt
  • Schiff gehört der Schwester eines russischen Oligarchen

Die wegen EU-Sanktionen festgesetzte russische Luxusjacht "Dilbar" wird weiter transportiert. Das Schiff war am Donnerstag zuerst in der Lürssen-Werft in Bremen-Nord angekommen und soll jetzt aber offenbar in den Neustädter Hafen verlegt werden. Das berichten übereinstimmende Quellen.

Doch auch dort soll das Schiff nicht längerfristig liegen: Die Jacht werde weiter nach Berne geschleppt "und dort erneut sicher eingedockt", teilte eine Lürssen-Sprecherin auf Anfrage mit. Ob dort irgendwann an dem Schiff gearbeitet wird, will das Unternehmen nicht kommentieren.

"Dilbar" kam aus Hamburg nach Bremen

Das Schiff lag seit dem Frühjahr im Dock der Hamburger Werft Blohm und Voss. Weil Blohm und Voss das Dock aber für andere Aufträge braucht, wurde es in die Bremer Lürssen Werft verlegt. Die Jacht kam dort am Donnerstagmorgen an, kann aber auch dort nicht bleiben, weil auch das dortige Dock dringend für andere Projekte benötigt werde, teilte Lürssen mit.

Die "Dilbar" gilt mit 156 Metern Länge als eine der größten Mega-Jachten der Welt und gehört laut dem Bundeskriminalamt der Schwester eines Kreml-treuen russischen Oligarchen. Mit mehr als 500 Millionen Euro ist sie die angeblich teuerste Jacht der Welt.

Rückblick: Beschlagnahmte Jacht "Dilbar" unterwegs nach Bremen

Bild: Radio Bremen

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  • Pascal Faltermann Autor

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau, 22. September 2022, 16 Uhr