Bremer Warnstufen-Modell steht auf dem Prüfstand

Bremer Warnstufenmodell steht auf der Kippe

Bild: Radio Bremen
  • Bund und Länder beraten am Mittwoch über Stufenplan.
  • Bremer Warnstufen müssen Beschlüssen angepasst werden.
  • Bovenschulte: "Das wird nicht einfach".

Mit der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am Mittwoch könnte das Bremer Warnstufen-Modell hinfällig werden. Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) hat schon in der vergangenen Woche gesagt, dass die Bremer Corona-Regeln vereinfacht werden müssen. Und inzwischen ist klar, dass Bund und Länder einen Stufen-Öffnungsplan diskutieren werden. Dieser sieht vor, dass die bestehenden Corona-Beschränkungen bis Mitte März in drei Stufen gelockert werden.

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) geht mit der Forderung in die Runde, mit der Lockerung der Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene zu beginnen. Bisher dürfen sich Geimpfte und Genesene nur mit maximal zehn anderen Geimpften oder Genesenen treffen.

Möglicherweise wird das Warnstufen-Modell grundlegend angepasst

Diese Öffnungsbeschlüsse werden dann auf Bundesebene gefasst. Wie das dann mit dem Bremer Warnstufenmodell zusammenpasst, ist noch unklar. Möglicherweise muss das System grundlegend überholt und an die neuen Beschlüsse angepasst werden.

Bei der Frage, wie wir das mit den geltenden Warnstufen vermitteln, müssen wir uns genau anschauen, was letztlich bei der MPK herauskommt

Andreas Bovenschulte (SPD), Bremens Bürgermeister

Wie die Corona-Regeln in Bremen bis Mitte März für den Fall aussehen, dass der Öffnungsplan so beschlossen wird, darüber müsse der Senat im Anschluss beraten, sagte Bovenschulte. Es sei nicht ganz einfach, das zusammenzubringen. Die Bremerinnen und Bremer können sich wohl aber darauf einstellen, dass das Bremer Warnstufenmodell in seiner jetzigen Form schon bald ausgedient hat.

Welche Corona-Lockerungen in Bremen bald kommen könnten

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 14. Februar 2022, 19:30 Uhr