Liveticker

Corona-Ticker: Keine Entscheidung zum Bremer Weihnachtsmarkt

Eine beleuchtete Verkaufshütte und ein Kinderkarussel auf dem Weihnachtsmarkt am Schloss Ritzebüttel in Cuxhaven.
Bild: Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH

Der Senat hat eine Entscheidung zum Bremer Weihnachtsmarkt vertagt. Man wolle erst die Beschlüsse den Bund-Länder-Treffens am Donnerstag abwarten. Die Entwicklung im Live-Ticker.

Hier geht es zum Liveticker vom 1. Dezember:

30.11.2021, 18:58 Uhr

Corona-Folge: Bremer Beschäftigte melden sich seltener krank

Die Corona-Pandemie wirkt sich offenbar positiv auf den Krankenstand der Bremerinnen und Bremer aus. So sank die Zahl jener Beschäftigten, die sich im vergangenen Kalenderjahr arbeitsunfähig gemeldet haben, dem Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK) zufolge 2020 deutlich.

Im Land Bremen wurden auf 100 Beschäftigte 124 Arbeitsunfähigkeits-Fälle gemeldet. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 waren es noch knapp 145 Fälle. Und auch in den Vorjahren lag diese Zahl deutlich höher. Bremen liegt damit leicht über dem Bundesschnitt. Die niedrigste Fallzahl verzeichnet Hamburg mit knapp 96, die höchste Sachsen-Anhalt mit knapp 146 Fällen.

30.11.2021, 18:08 Uhr

Noch keine Entscheidung zum Bremer Weihachtsmarkt

Der Senat hat heute eine Entscheidung zum Bremer Weihnachtsmarkt vertagt. Es mache keinen Sinn, heute auf Landesebene eine Entscheidung zu treffen, die dann am Donnerstag nach dem neuen Treffen von Bund und Ländern möglicherweise schon wieder geändert werden müsste. Das erklärte Bremens Bürgermeister Bovenschulte am Abend auf der Pressekonferenz zum Bund-Länder-Treffen. Deshalb werde Bremen die Entscheidung am Donnerstag abwarten.

30.11.2021, 17:53 Uhr

233 Neuinfektionen im Land Bremen

Im Land Bremen sind am Dienstag 233 weitere Corona-Fälle registriert worden. 161 Fälle wurden aus der Stadt Bremen gemeldet, 72 aus Bremerhaven. Die 7-Tage-Inzidenz fällt damit sowohl in Bremen als auch in Bremerhaven. In Bremen liegt sie heute bei 210,9, in Bremerhaven bei 223,7. Aus der Stadt Bremen werden zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona gemeldet.

30.11.2021, 17:37 Uhr

Bremen berät mit Werder über mögliche Beschränkungen beim Heimspiel am Freitag

Bund und Länder werden erst beim nächsten Treffen am Donnerstag über schärfere Corona-Regeln bei Großveranstaltungen – und damit auch bei Fußball-Spielen – entscheiden. Für Werder Bremens Heimspiel am Freitag sei das zu spät, sagte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) heute in der Pressekonferenz nach dem Bund-Länder-Treffen. Deshalb werde man sich morgen mit den Verantwortlichen bei Werder Bremen zusammensetzen, um über mögliche Einschränkungen für Freitag zu beraten. Wie Bovenschulte erklärte, hätte er sich eine Entscheidung zu Großveranstaltungen schon heute gewünscht. Darauf habe er auch bei dem Bund-Länder-Treffen heute gedrängt. Allerdings habe er sich damit nicht durchsetzen können.

30.11.2021, 17:18 Uhr

Abstimmung über allgemeine Corona-Impfpflicht wird vorbereitet

Darüber habe bei der Bund-Länder-Konferenz Konsens geherrscht, sagte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte in einer Pressekonferenz. Die Ausweitung der Impfungen sei vorrangiges Ziel. "Impfen ist der Königsweg im Kampf gegen Corona", machte Bovenschulte deutlich. Einigkeit habe es auch über eine Ausweitung der 2G-Regel auf den Einzelhandel gegeben – ausgenommen werden sollten nur Geschäfte für den täglichen Bedarf wie beispielsweise Lebensmittelhändler, so der SPD-Politiker. Außerdem soll es weitere Kontaktbeschränkungen vor allem für Ungeimpfte geben, auch im privaten Bereich. Wie genau das aussehen soll, sei noch unklar. Darüber soll am kommenden Donnerstag beim nächsten Treffen von Bund und Ländern entschieden werden.

30.11.2021, 16:50 Uhr

Bremen will nach Weihnachten mit Kinder-Impfungen starten

Das Gesundheitsressort plant eine eigene Impfstation nur für Kinder von fünf bis elf Jahren in der Innenstadt und will offenbar nicht auf die allgemeine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) warten. In der jetzigen Impfstelle am Wall sollen dann nur Kinder geimpft werden, sagte der Sprecher des Bremer Gesundheitsressort Lukas Fuhrmann. Geht es nach dem Willen der Behörde, könnten ab dem 27. Dezember damit begonnen werden. 

30.11.2021, 16:44 Uhr

Bovenschulte stellt Ergebnisse des Bund-Länder-Gespräches vor

Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) will ab 17 Uhr die Inhalte des Austausches von Bund und Ländern erläutern. Bereits bekannt ist, dass Bund und Länder am kommenden Donnerstag erneut zusammenkommen wollen. Dann sollen weitere Maßnahmen im Kampf gegen Corona beschlossen worden.

Mitschnitt der Pressekonferenz des Bremer Senats

Bild: Radio Bremen

30.11.2021, 16:12 Uhr

Neues Bremer Impfzentrum vor der Eröffnung

Ab Freitag soll dort geimpft werden. Alle notwendigen Arbeiten an der Einrichtung am Brill seien abgeschlossen, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Das neue Impfzentrum befindet sich im ehemaligen Gebäude der Sparkasse. Dort werden künftig bis zu 5.000 Impfungen am Tag möglich sein. Vor der offiziellen Eröffnung wird es am Donnerstag einen Probelauf mit 250 Impfungen geben.

30.11.2021, 15:48 Uhr

Bis zu 45 weitere Corona-Patienten in Norddeutschland erwartet

Bis zu 45 weitere Covid-Patienten sollen in den kommenden Tagen in den norddeutschen Bundesländern aufgenommen werden. Das sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD). Niedersachsen koordiniert dies für die norddeutschen Bundesländer. Diese Aufnahmen sind notwendig, da die Gesundheitssysteme mehrerer Bundesländer wegen der Corona-Lage überlastet sind und Menschen dort nicht mehr oder begrenzt aufgenommen werden können. Aus welchen Bundesländern diese Menschen kommen, war zunächst nicht klar. Auch nicht, wieviele von den Betroffenen in Bremer Kliniken untergebracht werden.

30.11.2021, 15:33 Uhr

Designierter Bundeskanzler Scholz offenbar offen für allgemeine Impfpflicht

Der voraussichtliche neue Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in einer Bund-Länder-Schalte am Dienstag Sympathien für eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona gezeigt. Die Abstimmung darüber im Bundestag solle ohne Fraktionszwang stattfinden, sagte Scholz demnach. Der SPD-Politiker hatte sich bereits für eine Corona-Impfpflicht in bestimmten Einrichtungen mit Risikogruppen ausgesprochen. "Impfen ist der Ausweg aus dieser Pandemie", so Scholz. Unterstützung bekommt er vom Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck. Er fordert, sofort mit den Vorbereitungen für eine allgemeine Impfpflicht zu beginnen.

30.11.2021, 15:19 Uhr

12 Corona-Fälle auf Kreuzfahrer "Artania" in Bremerhaven

Das Schiff war am Dienstagvormittag nach Bremerhaven zurückgekehrt. Die zwölf positiv getesteten Personen gehen nach Angaben der Gesundheitsbehörde in Quarantäne. Es handelt sich demnach um zehn Besatzungmitglieder und zwei Passagiere aus Bremen. Die Crew-Mitglieder werden in einem Hotel untergebracht, die Passagiere bleiben vorerst in häuslicher Quarantäne. Alle Betroffenen sind demnach gegen Corona geimpft.

30.11.2021, 15:13 Uhr

Vorerst kein Impfangebot für Seeleute

Nach Angaben der Seemannsmission ist das Impfangebot an Seeleute auf Schiffen in den Häfen von Dienstag an vorübergehend eingestellt worden. Darüber habe das Bremer Gesundheitsressort informiert. Die Personalkapazitäten würden derzeit dringend in den Impfstellen und im Impfzentrum benötigt, hieß es zur Begründung.

30.11.2021, 13:23 Uhr

Aerosolforscher sieht wenig Probleme bei Weihnachtsmärkten

Im buten un binnen-Interview erklärt der Aerosolforscher Christof Asbach, dass die Gefahr einer Infektion auf Weihnachtsmärkten sehr gering sei. Es gebe einen Unterschied zwischen direkter und indirekter Infektion. Bei der direkten Infektion stecken sich Menschen durch engen Kontakt miteinander an. Indirekt werden Menschen infiziert, wenn sich die Viruslast durch andere Infizierte in einem Raum sammelt. Das passiere praktisch nur in Innenräumen.

Die indirekte Infektion ist demnach deutlich kritischer, weil dadurch nach bisherigen Erkenntnissen fast alle Infektionen zustande kommen würden. Um die Corona-Neuinfektionen zu senken, plädiert Christof Asbach deshalb für Homeoffice überall dort, wo es möglich ist.

30.11.2021, 13:05 Uhr

Arbeitgeberverband Nordmetall fordert generelle Impfpflicht

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie setzen sich die Metallarbeitgeber im Norden für eine generelle Impfpflicht ein. Angesichts drohender erneuter Lockdowns reiche eine Impfpflicht für Beschäftigte bestimmter Einrichtungen nicht. "Wenn wir in der Pandemiebekämpfung wirklich effektiv vorankommen wollen, brauchen wir den Mut der Regierenden zu umfassenden und möglichst schnellen Lösungen. Viel zu viel wertvolle Zeit ist bereits verstrichen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Nordmetall, Nico Fickinger, am Dienstag in Hamburg. "Gerade weil auch eine allgemeine Impfpflicht nur mit Verzögerung wirkt, darf nicht länger gewartet werden."

Nordmetall ist der Zusammenschluss von 240 Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie. Sie beschäftigen nach Verbandsangaben rund 130.000 Menschen in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und dem nordwestlichen Niedersachsen.

30.11.2021, 11:36 Uhr

Katastrophenhelfer sollen beim Impfen unterstützen

Die niedersächsischen Landkreise fordern vom Bund und dem Land Niedersachsen, den Katastrophenfall auszurufen. Werde ein "außergewöhnliches Ereignis nach Katastrophenschutzrecht" festgestellt, könnten dringend benötigte Helfer des Katastrophenschutzes beim Impfen eingesetzt werden, sagte der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistags, Hubert Meyer, am Dienstag in Hannover. Meyer rief die Verantwortlichen auf, in der aktuellen Krise stringenter zu handeln und zur staatlichen Organisation der Impfstoffverteilung zurückzukehren: "Wir brauchen hier dringend mehr Verlässlichkeit."

30.11.2021, 09:56 Uhr

Ergebnisse der Bund-Länder-Runde heute im Livestream

buten un binnen überträgt heute die Pressekonferenz zu den Ergebnissen der Ministerpräsidentenkonferenz aus dem Bremer Rathaus im Livestream. Das Bund-Länder-Treffen mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) soll um 13 Uhr beginnen. Wann der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) im Anschluss über die Beratungsergebnisse informiert, ist noch unklar. Die Pressekonferenz werde nicht vor 17 Uhr beginnen, heißt es dazu aus der Pressestelle des Bremer Senats.

30.11.2021, 09:50 Uhr

Schulschließungen wegen Corona waren rechtens

Der Bund durfte in der dritten Pandemie-Welle im Frühjahr über die sogenannte Corona-Notbremse Wechselunterricht und Schulschließungen anordnen. Das Bundesverfassungsgericht wies Klagen von Schülern und Eltern dagegen ab, erkennt aber erstmals ein "Recht der Kinder und Jugendlichen gegenüber dem Staat auf schulische Bildung" an, wie das Gericht in Karlsruhe am Dienstag mitteilte.

30.11.2021, 09:06 Uhr

Städte- und Gemeindebund fordert einheitliche Corona-Regeln

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat bundesweit einheitliche Kriterien für mögliche strengere Corona-Maßnahmen gefordert. Vor dem Bund-Länder-Treffen zur Corona-Krise sprach sich Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg am Dienstag im RBB-Inforadio dafür aus, die epidemische Lage von nationaler Tragweite wieder festzustellen. "Das muss wieder her, weil die Pandemie-Lage dramatisch ist. Die Pandemie läuft uns aus dem Ruder", sagte Landsberg.

Der Maßnahmenkatalog, den das neue Infektionsschutzgesetz formuliert, sei gut, aber nicht ausreichend, so der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes. Deshalb brauche es eine andere Rechtsgrundlage für Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung. Landsberg sagte, es müsse einen einheitlichen Katalog geben, «was nicht heißt, dass überall das gleiche gilt, aber das gleiche möglich ist, unter bestimmten Bedingungen».

30.11.2021, 08:31 Uhr

Handelsverband: Pauschale Schließungen vermeiden

Vor der Bund-Länder-Runde zur vierten Corona-Welle warnt der Handel in Niedersachsen vor zu harten und pauschalen Maßnahmen. "Vor allem ein kompletter Lockdown ist für den Handel in Niedersachsen eine Horrorvorstellung", sagte Mark Alexander Krack, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Niedersachsen-Bremen, der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Für Krack gilt es, eine bundesweite, pauschale Schließung des Handels zu vermeiden. Vielmehr sollten an die jeweilige Inzidenz- und Hospitalisierungsrate geknüpft regionale Maßnahmen ergriffen werden. Der Handelsverband verwies darauf, dass schon das erste Adventswochenende in einigen Innenstädten deutlich schlechter verlaufen sei als im ersten Pandemie-Jahr.

30.11.2021, 07:39 Uhr

Wohnungslose haben es in der Corona-Krise besonders schwer

Die Corona-Krise hat die Lage der obdach- und wohnungslosen Menschen in Niedersachsen und Bremen verschlechtert. Wohnungslose sind Menschen ohne eigenen Mietvertrag, Obdachlose haben weder einen festen Wohnsitz noch eine Unterkunft.

In Bremen haben nach Schätzungen des Sozialressorts etwa 600 Menschen keine Wohnung, so Sprecher Bernd Schneider. Ihm zufolge gehen bis zu 500 der Bedürftigen regelmäßig in Unterkünfte. "Es muss niemand auf der Straße schlafen." Die Corona-Ansteckungszahlen sind demnach unter den Wohnungslosen relativ gering.

Sie nehmen auch Impfangebote wahr.

Bernd Schneider, Sprecher des Bremer Sozialressorts

Große Schlafräume gebe es in der Corona-Zeit nicht, nach Möglichkeit würden die Menschen in Ein- oder Zweibettzimmern untergebracht. In Notunterkünften könne dies aber anders sein. Wohnungs- oder Obdachlose mit Hunden haben es dem Sprecher zufolge schwer, einen Schlafplatz mit ihrem Tier zu bekommen. "Menschen mit Hunden unterzubringen, ist schwierig. Dafür haben wir noch keine Lösung", sagte Schneider.

30.11.2021, 07:29 Uhr

Corona bringt Arbeitslosigkeit für Menschen mit Behinderung

Die Arbeitslosigkeit unter Menschen mit Behinderung in Bremen und Niedersachsen hat in den Corona-Jahren zugenommen. In Bremen hatten in den ersten zehn Monaten dieses Jahres im Durchschnitt 1.646 Menschen mit Behinderung keine Arbeit. Das geht aus dem Inklusionsbarometer Arbeit der Aktion Mensch und des Handelsblatt Research Institutes hervor. Die Zahl lag höher als 2020. Im Vergleich zurzeit vor Corona waren zwei Prozent mehr Menschen mit Behinderung arbeitslos.

30.11.2021, 06:48 Uhr

Bildungsgewerkschaft: Distanzunterricht nur im Einzelfall

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) appelliert in der aktuellen Corona-Lage an die Politik, mögliche Schulschließungen als letztes in Erwägung zu ziehen. "Dass Massenveranstaltungen stattfinden und Schulen geschlossen werden, das geht nicht", sagte die Gewerkschaftsvorsitzende Maike Finnern der Deutschen Presse-Agentur. "Aber wenn wir sehen, dass die Einschränkungen über Absagen oder eine Reduzierung von Massenveranstaltungen nicht reichen, dann kann es in einzelnen Bereichen sein, dass man darüber nachdenken muss, Schulen für ein, zwei Wochen in den Distanzunterricht zu schicken."

Sie sprach von Einzelfällen, in denen dies notwendig sein könne. "Aber es darf auf keinen Fall eine Schließung für mehrere Wochen oder Monate werden, so wie wir das im vergangenen Winter hatten." Priorität müsse sein, dass alle, die sich impfen lassen könnten, sich impfen ließen, und dass Kontakte reduziert würden. Schulen müssten solange wie möglich in Betrieb gehalten werden.

30.11.2021, 06:00 Uhr

Bund und Länder sprechen über gemeinsame Regularien

Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen wollen Bund und Länder heute ihr weiteres Vorgehen in der Pandemie erneut abstimmen. Geplant ein Telefonat von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem designierten Nachfolger Olaf Scholz (SPD) mit den Regierungschefs und -chefinnen der Länder. Dabei könnte auch das Thema 2G-Regeln beim Einkauf zur Sprache kommen sowie ein erneuter allgemeiner Lockdown. Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte lehnt das ab.

30.11.2021, 06:00 Uhr

Bundesverfassungsgericht entscheidet über Bundesnotbremse

Die Karlsruher Richter wollen heute erstmals eine Entscheidung über die sogenannte Corona-Bundesnotbremse veröffentlichen, mit der im Frühjahr bundesweit Ausgangssperren, Kontaktbeschränkungen und Schulschließungen zur Eindämmung der Pandemie verhängt wurden. Das Gericht will dabei klären, ob und inwieweit der Gesetzgeber die Bevölkerung zu Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen verpflichten sowie Schulschließungen veranlassen darf.

Was ist los in den Bremer Testzentren?

Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 30. November 2021, 19:30 Uhr