Bremer Senat prüft Corona-Auflagen für die Weihnachtsmärkte

Der beleuchtete Weihnachtsmarkt auf dem Bremer Marktplatz.

Bremer Senat prüft Corona-Auflagen für die Weihnachtsmärkte

Bild: DPA | Günter Gräfenhain
  • Bremer Senat prüft 2G- und 3G-Konzept
  • Ursprünglich sollten keine Auflagen gelten
  • In Bremerhaven Auflagen beim Ausschank von Alkohol geplant

Nach Informationen von buten un binnen will der Senat nun konkret strengere Sicherheitsmaßnahmen für die Weihnachtsmärkte prüfen. Im Gespräch seien unter anderem das 2G- und das 3G-Konzept. Im schlimmsten Fall, also bei stark ansteigenden Ansteckungszahlen, sei auch eine Absage des Weihnachtsmarktes möglich.

Derzeit befinden sich sowohl Bremen als auch Bremerhaven in Warnstufe Null, daher gebe es keinen Anlass die Regeln zu verschärfen, so Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Die Linke) gestern zu buten un binnen. Stand heute sind kaum Einschränkungen für die Weihnachtsmärkte vorgesehen. Angesichts der bundesweiten Entwicklungen sollen andere Szenarien nun aber zumindest geprüft werden.

In Bremerhaven sind bisher Auflagen für den Ausschank von Alkohol geplant. Das teilte die Stadt Ende Oktober mit.

Andere Städte haben bereits härtere Regeln beschlossen

In anderen Teilen Deutschlands sind bereits strengere Regeln verabredet worden. In Osnabrück etwa findet der Weihnachtsmarkt unter 2G-Bedingungen statt. In der niedersächsischen Stadt müssen Besucher demnach geimpft oder genesen sein. Ähnlich verfahren zahlreiche Städte etwa in Nordrhein-Westfalen.

Was wird aus den Bremer Weihnachtsmärkten?

Bild: Radio Bremen

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  • Torben Ostermann Autor

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 16. November 2021, 19:30 Uhr