Bremer Senat beschließt heute neue Corona-Verordnung

Ein Schild zeigt an, dass die 2G-Regel gilt.
Bild: Imago | Rene Traut
  • Bremen passt Corona-Verordnung Bund-Länder-Beschlüssen an
  • Vor allem Schwellenwerte für Corona-Warnstufen werden angepasst
  • Unklarheit herrscht in Bremen auch noch über Großveranstaltungen

Der Bremer Senat will in seiner Sitzung am Vormittag neue Corona-Regeln beschließen. Das ist nötig, weil Bund und Länder sich in der vergangenen Woche auf einheitliche und schärfere Maßnahmen geeinigt hatten. Deswegen muss auch Bremen seine Corona-Verordnung anpassen.

Vor allem muss Bremen seine Schwellenwerte anpassen, ab wann welche Corona-Warnstufe gilt. Damit hängen auch die Vorschriften zusammen, ob bestimmte öffentliche Bereiche nur noch Geimpften oder Genesenen offenstehen, also in welchen Fällen die 2G-Regeln gelten. Auch die Besuchsregeln in Krankenhäusern sollen dementsprechend angepasst werden.

Überarbeitet werden zudem die Vorschriften für Groß-Veranstaltungen in Bremen und Bremerhaven. Schnell muss auch Klarheit her, wie die künftig geltenden 3G-Regeln am Arbeitsplatz umgesetzt werden sollen. Und wie 3G im Nahverkehr kontrolliert werden kann.

Die Grünen-Fraktion in der Bürgerschaft will, dass das Land weitere Schutzmaßnahmen gegen Covid-Infektionen ergreift: Dazu gehören drei wöchentliche Corona-Tests in Schulen, ein schnelles Impf-Angebot für Kinder zwischen fünf und elf sowie eine allgemeine Impfpflicht. Letztere fordern auch die Bremer Christdemokraten.

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Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 23. November 2021, 7 Uhr