Corona-Ausbruch bei Subunternehmen der Bremer Lürssen-Werft

  • 105 Menschen mit Corona infirziert
  • Behörden hatten über 1.000 Menschen testen lassen
  • Nachgewiesener Virus ist britische Mutante
Fabrikhalle mit Schriftzug der Lürssen-Werft.
Betroffen sind Beschäftigte mehrerer Unternehmen, die bei der Bremer Lürssen-Werft tätig sind. Bild: Radio Bremen | Cengiz Kultür

Auf der Lürssen-Werft ist es am Standort Bremen-Aumund zu einem größerem Corona Ausbruch gekommen. Betroffen sind bisher 105 Mitarbeiter mehrerer Unternehmen, die auf der Werft tätig sind. Zuvor war die Rede von einer mittleren zweistelligen Zahl Mitarbeiter eines griechischen Subunternehmers. Das Bremer Gesundheitsamt hatte zur Vorsicht 1.060 Menschen testen lassen. Besondere Brisanz erfährt dieser Infektionsausbruch durch die Tatsache, dass sich bei dem nachgewiesen Virus fast ausschließlich um die britische Mutante handelt.

Auf die Bremer Infektionszahlen hat dieser Ausbruch nur geringen Einfluss. "Zwölf der positiven Beschäftigten leben in der Stadt Bremen, 52 im Landkreis Wesermarsch und 21 in Bremerhaven", hieß es aus dem Gesundheitsressort in Bremen. Die 20 weiteren Betroffenen leben demnach in anderen Landkreisen. Alle positiv getesteten Beschäftigten befinden sich in Isolierung.

Betrieb auf Werft geht weiter

Auch die Lürssen-Werft bestätigte inzwischen den Ausbruch. "Der Werftbetrieb wird unter Einhaltung unserer Präventionsmaßnahmen und im Rahmen unseres Hygienekonzepts fortgeführt", heißt es in einer Mitteilung.

Corona-Ausbruch bei der Bremer Lürssen-Werft

Video vom 28. März 2021
Die Lürssen Werft.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 28. März 2021, 16 Uhr