Corona und Krieg: Engpässe in Bremerhavener und Hamburger Häfen

Eine Luftaufnahme vom Bremerhavener Containerterminal am Meer.
Bild: Radio Bremen
  • Pandemie und Krieg bringen Warenströme durcheinander .
  • Containerschiffe stauen sich vor Hamburg .
  • In Bremerhaven werden zusätzliche Flächen für Container gesucht.

Weltweit stauen sich vor vielen Häfen Frachtschiffe, weil Pandemie und Krieg die Logistik durcheinandergebracht haben. Auch in Bremerhaven und Hamburg gibt es Auswirkungen. Vor dem Hamburger Hafen stauen sich Containerschiffe. Momentan warten in der Nordsee zehn Frachter auf die Einfahrt in die Elbe nach Hamburg. Die Schiffe können nicht gelöscht werden, weil sich im Hafen zu viele Container stapeln.

Auch im Hafen von Bremerhaven verschärft sich die Lage. Nach Informationen von buten un binnen laufen zur Zeit Gespräche, wo auf dem Containerterminal zusätzliche Flächen entstehen könnten. Weil die Schiffs-Fahrpläne wegen der Pandemie beeinträchtigt sind, müssten Container länger gelagert werden als sonst, sagte ein Sprecher des Umschlagunternehmens Eurogate. Die deutsche Außenhandelskammer warnte Firmen und Verbraucher unterdessen vor verzögerten Lieferungen und steigenden Preisen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 22. April 2022, 14 Uhr