Bundesweiter Impfstoffmangel: Bremen hat keine größeren Reserven

Eine junge Frau bekommt eine Impfung

Bundesweiter Impfstoffmangel: Bremen hat keine größeren Reserven

Bild: Imago | Future Image/V. Smirnova/
  • Bundesgesundheitsminister Lauterbach kündigt Impfstoffmangel zu Beginn 2022 an
  • Gesundheitsressort Bremen will keine Prognose für das Land wagen
  • Reserven hat Bremen laut Behörde aktuell nicht

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat einen Mangel an Corona-Impfstoff für das erste Quartal im neuen Jahr angekündigt. Die Gesundheitsbehörde in Bremen teilte auf Anfrage von buten un binnen mit, dass aktuell noch keine Impftermine wegen fehlenden Impfstoffes abgesagt werden müssten. Allerdings sei unklar, wie die Lage ab Januar aussehen wird.

Im Januar könnte es zumindest bei den Impfstoffen von Biontech und Moderna zu Engpässen kommen, so Lukas Fuhrmann, Sprecher des Gesundheitsressorts. Die Impfstoffknappheit könnte sich demnach auch in Bremen auf die ersten drei Monate des neuen Jahres erstrecken. Das Gesundheitsressort geht aktuell nicht davon aus, dass schon jetzt bestehende Termine abgesagt werden müssen. Gleichzeitig habe man keine Lagerbestände, die für mehrere Monate reichen, so Fuhrmann.

Gesundheitsminister Lauterbach bestätigt Impfstoffmagel

Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte noch vor wenigen Wochen dazu aufgerufen, für Auffrischungsimpfungen vor allem Moderna zu verwenden. Als Grund nannte er, dass sonst möglicherweise Millionen Impf-Dosen verfallen könnten. Spahns Nachfolger Lauterbach hatte bei einer Corona-Impfstoffinventur festgestellt, dass es für das erste Quartal 2022 einen Mangel geben wird: "In der Tat, wir haben zu wenig Impfstoff. Das hat viele überrascht - mich auch", sagte der SPD-Politiker am Dienstagabend in den ARD-Tagesthemen.

Wird die Impfquote in Bremen richtig berechnet?

Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 15. Dezember 2021, 15 Uhr