Bauarbeiten für neue Columbuskaje in Bremerhaven gestartet

Ein schwimmender Kran liegt vor einem Kreuzfahrtschiff.
Bild: Radio Bremen | Johanne Bischoff
  • Erster Rammschlag für neue Columbuskaje in Bremerhaven
  • Alte Kreuzfahrtkaje war seit mehreren Jahren instabil
  • Bauarbeiten sollen in zwei Jahren abgeschlossen sein

In Bremerhaven haben am Vormittag die Bauarbeiten für die neue Columbuskaje begonnen. Die alte Kreuzfahrtkaje ist seit mehreren Jahren instabil, daher konnten Schiffe bei starkem Ostwind dort nicht mehr sicher liegen.

Insgesamt wird die Columbuskaje bei dem Bauvorhaben um 20 Meter verbreitert. Vor der alten Kaje wird auf einer Länge von 620 Metern eine Spundwand in die Weser gerammt. Dann werden die Zwischenräume mit Sand aufgefüllt und befestigt sowie neue Passagierbrücken installiert. Sie sind deutlich länger und breiter als die bisherigen. Im Anschluss wird der letzte Abschnitt des insgesamt 800 Meter langen Neubaus fertiggestellt.

So hören sich die ersten Rammschläge an der neuen Columbuskaje an

Bild: Radio Bremen

Kreuzfahrtkaje soll fit für die Zukunft werden

Häfensenatorin Claudia Schilling (SPD) sagte anlässlich des ersten Rammschlags, die Kreuzfahrtkaje werde nun fit für die Herausforderungen der Zukunft gemacht. "Ich bin sicher, dass die Columbusinsel mit dem hochmodernen Terminal, der neuen Kaje und einem Neubau anstelle des alten Columbusbahnhofs ein starker, entwicklungsfähiger Standort für die internationale Kreuzfahrt sein wird", so Schilling weiter.

Laut Hafengesellschaft Bremenports sind die Arbeiten die größten seit dem Bau des 2008 fertiggestellten Containerterminals 4. Sie sollen in zwei Jahren weitgehend beendet sein. Der Senat hatte dem Neubau der Columbuskaje im März 2018 zugestimmt. Planung und Bau kosten voraussichtlich insgesamt rund 80 Millionen Euro.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 5. November 2021, 14 Uhr