Bremer CDU: Bürgermeister soll sich für Impfpflicht einsetzen

Rainer Bensch
Bild: Radio Bremen
  • Gesundheitspolitischer Sprecher der Bremer CDU ist enttäuscht von Corona-Beschlüssen
  • Bürgermeister Bovenschulte solle bei Kanzler Scholz Druck machen
  • Nur mit Impfen würde man der Pandemie weiter hinterherlaufen

Der gesundheitspolitische Sprecher der Bremer CDU, Rainer Bensch, ist enttäuscht von den Corona-Beschlüssen des Bund-Länder-Gipfels. Diese würden die Pandemie nur wenig eindämmen. Wenn Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) Impfen und Boostern für den Königsweg halte, müsse er mehr tun, sagte Bensch zu buten un binnen. Bovenschulte müsse sich nun für eine Impfpflicht einsetzen, so Bensch.

"Wenn ich mir im eigenen Bundesland anschaue, dass wir eine Inzidenz von über 1.000 haben, dann zeigt das an, dass wir hier Handlungsbedarf haben", so Bensch. "Ich sage: Bovenschulte, beende bitte deine Impfkönigtournee, rufe Olaf Scholz an und sage, es ist höchste Zeit für die Einführung einer Impfpflicht und auch eines Impfregisters, so wie auch von Bundesgesundheitsminister Lauterbach vorgeschlagen."

... rufe Olaf Scholz an und sage, es ist höchste Zeit für die Einführung einer Impfpflicht.

Rainer Bensch, CDU

Politisch müsse Bovenschulte Verantwortung tragen. Wir bräuchten schnellstens die Impfpflicht und nicht erst in ein paar Monaten, so Bensch. "Sonst bleibt es dabei: wir werden der Pandemie immer wieder hinterherlaufen müssen, und damit muss Schluss sein."

Die Bremer CDU hatte bereits im November eine allgemeine Impfpflicht gefordert.

Neue Corona-Regeln: Das sind die Reaktionen aus Bremen

Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, 8. Januar 2022, 21:00 Uhr