Bremer Weihnachtsmarkt endet: Mehrheit der Schausteller ist zufrieden

So war der Bremer Weihnachtsmarkt für die Schausteller

Bild: Imago | Eckhard Stengel
  • Der diesjährige Weihnachtsmarkt auf dem Bremer Marktplatz geht zu Ende
  • Die meisten Schausteller sind trotz weniger Einnahmen zufrieden
  • Bremerhavener Weihnachtsmarkt bleibt bis zum 2. Januar geöffnet

Die Schausteller auf dem diesjährigen Bremer Weihnachtsmarkt haben weniger Geld verdient als vor der Pandemie. Trotzdem ziehen die meisten von ihnen eine positive Bilanz.

Manche Händler haben bis zu 85 Prozent weniger in der Kasse als in der Zeit vor der Pandemie. Das reicht vermutlich nicht einmal, um die Kosten zu decken, klagt die Standbetreiberin der "Feuerzangenbowle". Den endgültigen Kassensturz will sie in den nächsten Tagen machen. Bei anderen Schaustellern lief es offenbar besser, sie gehen zumindest mit einem kleinen Plus nach Hause.

Die meisten der rund 180 Buden- und Karussellbesitzer begrüßen, dass der Senat den Weihnachtsmarkt offen gehalten hat. Die Durchführung sei wichtig gewesen, auch wenn er sich wirtschaftlich nicht allzu sehr ausgezahlt habe, erklärte Susanne Keuneke vom Schaustellerverband..

Für uns Schausteller ist es nicht nur wichtig, hier Geld zu verdienen, sondern es ist auch wichtig, ein Signal zu setzen. Dass man zeigen kann: Corona und eine Großveranstaltung schließen sich nicht unbedingt aus.

Susanne Keuneke, Schaustellerverband Bremen

Während der Weihnachtsmarkt in Bremen bereits am Mittwoch endet, geht er in Bremerhaven noch bis zum 2. Januar. Die Vorsitzende der dortigen Schausteller, Alexandra Ausborn, zieht aber auch dort schon jetzt eine positive Bilanz. Trotz Pandemie und Auflagen seien die Händler mit dem Geschäft auf dem Weihnachtsmarkt ganz zufrieden, sagt sie.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 22. November 2021, 14 Uhr