Bremen kippt die 2G-Regel im Einzelhandel – Warnstufe 3 ab Montag

Eine Frau entfernt von der Eingangstür einer Boutique das 2G Hinweisschild.

Bremen kippt die 2G-Regel im Einzelhandel – Warnstufe 3 ab Montag

Bild: DPA | Axel Heimken
  • In der Stadt Bremen gilt ab Montag die Warnstufe 3
  • In Bremen und Bremerhaven entfällt ab sofort die 2G-Regel im Einzelhandel
  • Auch die Kontakterfassung ist nicht mehr notwendig

Die Stadt Bremen wechselt am Montag von der höchsten Corona-Warnstufe 4 in die Warnstufe 3. Damit folgte der zuständige Ausschuss der Bremischen Bürgerschaft am Mittwoch den Beschlüssen des Bremer Senats.

Zudem werden ab sofort die bislang geltenden 2G-Einschränkungen für den Einzelhandel in Bremen und Bremerhaven aufgehoben. Auch die bisher notwendige Kontakterfassung – etwa in Restaurants und Cafés oder bei Kulturveranstaltungen – ist fortan nicht mehr notwendig.

Durch die Senkung der Warnstufe entfällt ab Montag die 2G-Plus-Regel in der Gastronomie, in Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie beim Indoor-Sport. Stattdessen gilt künftig die 2G-Regel. Weiterhin erforderlich ist die Auflage, Hygienekonzepte anzuwenden. In Bars bleibt die 2G-Plus-Regeln hingegen bestehen. Diskotheken, Clubs und Festhallen sind weiterhin geschlossen. Nicht mehr erforderlich ist das Erfassen von Kontaktdaten, beispielsweise per Luca-App oder per Notizzettel. Bei Besuchen in Behörden entfällt zudem die 3G-Regel. Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Teilnehmenden sind künftig ohne Genehmigung möglich.

Im Einzelhandel müssen trotz des Wegfalls der 2G-Einschränkungen die bekannten Abstands- und Hygieneregeln beachtet werden. Auch die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske bleibt.

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 9. Februar 2022, 19:30 Uhr