Bremen verschiebt umfassende Corona-Lockerungen auf April

Bremer Roland mit Mund-Nasen-Maske auf dem Marktplatz in Bremen. (Bildmontage)
Bild: Imago/Winfried Rothermel | Montage Radio Bremen
  • Bremer Senat verlängert Corona-Maßnahmen bis zum 2. April
  • Damit nutzt Bremen den ohnehin vorgegeben zeitlichen Spielraum
  • Bundesweit ist ein Wegfall fast aller Beschränkungen ab dem 20. März geplant

Der Bremer Senat hat beschlossen, dass die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen in Bremen und Bremerhaven erstmal bis zum 2. April weiterlaufen sollen. Die Landesregierung nutzt damit eine Übergangslösung des Infektionsschutzgesetzes, das eine solche Verlängerung möglich macht.

Eigentlich sollten in Deutschland fast alle Pandemie-Beschränkungen in der Nacht zu Sonntag enden, weil dann das Bundesgesetz ausläuft. .

Senat und Bürgerschaft beraten über künftige Regelungen

Laut Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) gelten bis zum 2. April die jetzigen Regeln, auch zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zum Beispiel beim Einkaufen.

Es gilt exakt die jetzige Regelung (zur Maskenpflicht, Red.) bis spätestens 2. April weiter. In der nächsten Woche wird das Parlament entscheiden, und der Senat, wie die zukünftige neue Regelung aussehen wird. Die werden dann auch entscheiden, wann genau die neuen Regelungen in Kraft treten.

Andreas Bovenschulte (SPD), Bürgermeister Bremen

Fest steht, dass die aktuellen Corona-Maßnahmen in ihrer Form so über den 2. April hinaus nicht beibehalten werden können. Denn erst mit dem neuen Infektionsschutzgesetz, das der Bundestag am Freitag beschließen will, ist klar, inwieweit die Länder überhaupt noch Masken- oder Testpflichten sowie weitergehende Maßnahmen gegen die Pandemie verhängen können. "Welche Regelungen das sein werden, darüber werden wir nächste Woche beraten", sagte Bovenschulte.

Bremen lockert Corona-Maßnahmen vorerst nicht

Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 15. März 2022, 14 Uhr