Omikron-Verdachtsfälle an 4 Bremer Schulen

Vier Omikron-Verdachtsfälle an Bremer Schulen

Bild: Imago | imagebroker
  • An vier Bremer Schulen gibt es insgesamt vier Omikron-Verdachtsfälle
  • Auch eine Bremer Grundschule ist betroffen
  • Möglicherweise neue Diskussionen um vorgezogene Weihnachtsferien

An vier Bremer Schulen gibt es jeweils einen Verdachtsfall auf die neue Omikron-Variante des Corona-Virus. Das hat die Gesundheitsbehörde am Mittwoch auf Nachfrage bestätigt. Derzeit werden die Proben untersucht. Bis ein Ergebnis vorliegt, können bis zu 14 Tage vergehen.

Bei einer der betroffenen Schulen handelt es sich um eine Grundschule, an der sich ein Kind mit der Omikron-Variante angesteckt haben könnte. Zudem hatten sich fünf weitere Kinder aus der Klasse mit dem Corona-Virus infiziert und befanden sich in häuslicher Isolation. Bei ihnen besteht aber kein Omikron-Verdacht. Zeitweise war die Klasse aufgrund der Infektionen laut Bildungsbehörde in Distanzunterricht. Mittlerweile seien jedoch einige Kinder wieder aus der Quarantäne und in der Schule. Wegen des Omikron-Verdachtsfalls habe die Gesundheitsbehörde weitere Schüler und eine Lehrkraft, die als Kontaktperson gelten, in Quarantäne geschickt.*

Angesichts der Omikron-Verdachtsfälle in den Bremer Schulen könnte die Diskussion um vorgezogene Weihnachtsferien neu entbrennen. Der Bremer Epidemiologe Hajo Zeeb sagte zu buten un binnen: "Sollten sich die Verdachtsfälle bewahrheiten, muss man tatsächlich nochmal neu nachdenken und möglicherweise doch in verfrühte Weihnachtsferien gehen."

*Anmerkung der Redaktion: In einer vorherigen Fassung des Artikels fehlte die Information, dass die Schüler und Schülerinnen in den Distanzunterricht mussten. Diese Information haben wir ergänzt.

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Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 15. Dezember 2021, 13 Uhr