Rathaus dunkel, Wasser kalt: Wie Bremen jetzt Energie spart

Ein weißer Wasserhahn
Bild: Imago | Wolfgang Maria Weber
  • Energiesparmaßnahmen treten bundesweit in Kraft
  • Maximal 19 Grad in öffentlichen Gebäuden
  • Bremen setzt noch weitere Maßnahmen um

Bundesweit treten am heutigen Donnerstag Energiesparmaßnahmen in Kraft, die vor allem öffentliche Gebäude und Einrichtungen betreffen. Davon sind auch Bremen und Bremerhaven betroffen. Beide Städte hatten dazu bereits im Vorfeld entsprechende Schritte auf den Weg gebracht.

Maximal 19 Grad warm darf es demnach noch in öffentlichen Gebäuden sein, so die Vorgabe des Bundes. Das wird auch so in Bremen umgesetzt, dazu wird das warme Wasser in Toiletten und Waschräumen abgestellt. Ausgenommen davon sind Kitas, Schulen, Pflegeheime und Kliniken. Dazu wird es an touristischen Attraktionen wie dem Rathaus früher dunkel, sie werden ab Mitternacht nicht mehr angestrahlt, um Energie zu sparen. Außerdem ist geplant, die Straßenbeleuchtung schneller auf energiesparende LED-Lampen umzurüsten und – wo das möglich ist – jede zweite Laterne auszuschalten.

Ähnliches hat auch Bremerhaven beschlossen. Dort hofft man 15 Prozent der Energiekosten einsparen zu können. Sowohl Bremen als auch Bremerhaven suchen noch nach weiteren Sparmöglichkeiten. Eine könnte beispielsweise die Schließung von Hallenbädern sein, ob nur einige oder sogar alle, ist offen.

Wie in Bremen ab sofort Energie gespart werden soll

Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 1. September 2022, 7 Uhr