Bremer Schüler siegt mit fliegender Wetterstation bei "Jugend forscht"

Hendrik Ridder mit seiner Rakete
Bild: Stiftung Jugend forscht e. V.
  • Bremer Hendrik Ridder bei "Jugend forscht" als Bundessieger prämiert
  • Auszeichnung erhält der Schüler für eine 2,5 Meter lange Wasserrakete
  • Ein Sonderpreis geht nach Bremerhaven – auch für ein Raketenprojekt

Der Bremer Hendrik Ridder hat am Sonntag im Bundesfinale der 57. Ausgabe von "Jugend forscht" eine Auszeichnung für seine "außergewöhnliche Arbeit" erhalten. Der 16-Jährige vom Gymnasium Vegesack hatte bei dem Schüler- und Jugendwettbewerb eine 2,5 Meter lange Wasserrakete eingereicht, die bis in eine Höhe von 270 Metern fliegen kann. Sie dient als fliegende Wetterstation.

Ein junger Mann präsentiert eine Urkunde
Hendrik Ridder mit seiner Urkunde. Bild: Radio Bremen | Fabian Metzner

Der Flugkörper wird von einer eigens konstruierten Startrampe abgeschossen und über einen dazugehörigen Server sowie durch ein zusätzliches Steuerboard vollautomatisch betankt und gesteuert. Der gesamte Vorgang lässt sich über eine selbst programmierte App einsehen und überwachen.

Jannik Hedel erhält Sonderpreis

Ebenfalls mit Raketen hatte sich Jannik Hedel (18) beschäftigt. Der Schüler des Ossietzky-Schulzentrums Bremerhaven forschte über einen Teststand für Modellraketen. Die Baupläne entwickelte er am Computer und stellte die wesentlichen Teile dann selbst per 3-D-Druck her. Dafür bekam er einen Sonderpreis.

Für das Bundesfinale hatten sich insgesamt 168 junge Forscherinnen und Forscher mit 108 innovativen Projekten im Bereich Naturwissenschaften und Technik qualifiziert.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Morgen, 31. Mai 2022, 6:12 Uhr