Bremens Bürgermeister fordert Hilfe für Stadtwerke vom Bund

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) steht im Bundesrat in Berlin und gibt Interviews.
Bild: Imago | Bernd Elmenthaler
  • Bovenschulte lobt Rettungspaket für Gaskonzern Uniper
  • Kleinere Energieversorger bräuchten aber auch Unterstützung
  • Bremen plant laut Bovenschulte sogenannte Wärmeräume

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat vom Bund Unterstützung für kommunale und kleinere Stadtwerke gefordert. Das erklärte er im Interview mit der Zeitung "Die Welt". In der vergangenen Woche hatte das die niedersächsischer Landesregierung gefordert.

Bovenschulte lobt zwar ausdrücklich das milliardenschwere Hilfspaket für den Gaskonzerns Uniper, ab er es müssten auch andere kleinere Unternehmen der Branche geschützt werden. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) hatte dazu erklärt, Stadtwerke seien der Garant für ausreichend Energie im nächsten Winter, deshalb solle der Bund auch ihnen helfen.

Falls Gas wirklich knapp wird, plant Bremen laut Bovenschulte im Winter so genannte Wärmeräume in öffentlichen Gebäuden einzurichten. Die könnten dann, so Bovenschulte in der "Welt", von Menschen genutzt werden, die ihre Wohnung nicht mehr heizen können. Das sei allerdings sein Szenario, von dem man hoffe, dass es nicht eintreten werde. Daran arbeiten wir, sagte er.

Wie schaffen wir es durch den Winter, Herr Köhne?

Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 24. Juli 2022, 21 Uhr