Gericht bestätigt Schließung von Bordell in der Bremer-Neustadt

Der Eingang des Bordells Eros 69 in der Bremer Neustadt.
Bild: Radio Bremen
  • Verwaltungsgericht weißt Eilantrag der Betreiberin ab
  • Bordell steht wegen möglicher Nähe zu Hells Angels in der Kritik
  • Betreiberin kann innerhalb von zwei Wochen Beschwerde einreichen

Das Bordell "Eros 69" in der Bremer Neustadt bleibt geschlossen. Das Verwaltungsgericht hat einen Eilantrag der Betreiberin gegen die Schließung und den Entzug der Betriebserlaubnis abgelehnt. Das Bordell steht seit Längerem in der Kritik, weil der Erotikbetrieb eine Nähe zur verbotenen Rockergruppe Hells Angels haben soll.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Betriebserlaubnis gesetzlich erloschen ist, weil das Bordell ein Jahr lang nicht geöffnet war. Eine Öffnung kurz vor Ablauf der Jahresfrist Ende Oktober vergangenen Jahres akzeptierte das Gericht nicht, weil die zuständige Wirtschaftsbehörde die Schließung zu dem Zeitpunkt bereits angeordnet hatte. Die Bordell-Betreiberin hat nun zwei Wochen Zeit, beim Oberverwaltungsgericht Beschwerde einzulegen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 17. März 2022, 15 Uhr