Treibgut statt Fliegerbombe: Polizei gibt Entwarnung in Butjadingen

Ein Sprengmeister trägt Dienstkleidung mit der Aufschrift "Kampfmittelbeseitigung"
Bild: DPA | Swen Pförtner
  • Verdacht auf Bombenfund in Butjadingen
  • Rauchentwicklung bei Aufräumarbeiten im Watt
  • Anwohner mussten Häuser verlassen

Die Bombenalarm im Watt bei Butjadingen hat sich als Irrtum herausgestellt. Der Qualm im Watt bei Langwarden stammte laut Polizei nicht von einer Phosphorbombe. Stattdessen habe sich Treibgut entzündet.

Beim Wegräumen von Treibgut überfuhr den Angaben zufolge ein Arbeiter mit einer Maschine einen metallischen Gegenstand. Dieser habe kurz darauf angefangen zu Qualmen. Zudem sei ein chemischer Geruch wahrnehmbar gewesen. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um eine Phosphorbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelt, wurden die Feuerwehren der Gemeinde Butjadingen sowie der Kampfmittelbeseitigungsdienst alarmiert.

Der Fundort wurde weiträumig abgesperrt und einige Häuser evakuiert. Die Menschen konnten inzwischen wieder zurückkehren. Die Anwohner in Langwarden, Ruhwarden und Mürrwarden wurden gebeten, die Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 4. Mai 2022, 22 Uhr