Verkaufszahlen von Gebraucht- und Neuwagen in Bremen brechen ein

Ein Modellauto steht auf Geldscheinen.

Markt für Autos in Bremen erlebt schwere Zeiten

Bild: DPA | Bildagentur-online/McPhoto
  • Deutlich weniger Gebraucht- und Neuwagen verkauft
  • Gründe sind unter anderem Corona und Chipmangel
  • Neuwagen im Schnitt teurer als 2019

In Bremen und Bremerhaven sind die Verkaufszahlen für Neu- und Gebrauchtwagen drastisch eingebrochen. Das gab die KfZ-Innung Bremen bekannt. Allein auf dem Gebrauchtwagenmarkt sind 2021 gut 15 Prozent weniger Autos verkauft als noch im Vorjahr. Zudem verzeichne man einen starken Preisanstieg an beiden Märkten.

Die Gründe für die höheren Preise seien Corona, Chipmangel und Lieferengpässe. All das führe dazu, dass weniger Neuwagen auf dem Markt sind und die Preise nach oben klettern, so die Innung. Allein der Listenneupreis für Autos ist im Vergleich zu 2019 um sieben Prozent gestiegen. Somit kaufen sich die meisten Kundinnen und Kunden eher einen Gebrauchtwagen.

Verkaufszahlen für Hybride und E-Autos gestiegen

Aber auch hier ist das Angebot knapp und teuer. Die KfZ-Innung spricht von einer Preisspirale, die man in dieser Dimension bisher nicht gekannt habe. Eine Erholung sei nicht in Sicht. Deswegen befürchtet die Innung auch, dass einige Händler diese Krise nicht überstehen werden. Lediglich die Verkaufszahlen für Hybride und elektrische Autos sind in Bremen leicht gestiegen.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins Nachrichten, 5. Juli 2022, 15 Uhr