Bremen meldet weniger Arbeitslose als vor der Corona-Pandemie

Ein Mann geht an einem Schild der Bundesagentur für Arbeit vorbei.
Bild: DPA | Sonja Wurtscheid
  • Arbeitsmarkt in der Stadt Bremen kommt gut durch die Pandemie
  • Anteil der Langzeitarbeitslosen ist allerdings gestiegen
  • 52.000 Menschen in der Stadt Bremen ohne Job

Der Arbeitsmarkt der Stadt Bremen hat die Auswirkungen der Corona-Pandemie bislang gut verkraftet. Dafür hätten vor allem unterstützende Maßnahmen wie die Ausweitung des Kurzarbeitergeldes gesorgt, sagte der Geschäftsführer des Jobcenters, Thorsten Spinn. Aktuell seien sogar weniger Menschen arbeitssuchend gemeldet als vor der Pandemie.

Spinn spricht von einer insgesamt positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt der Stadt Bremen. Derzeit sind 52.000 Menschen auf Arbeitssuche, vor zwei Jahren waren es noch 54.000. Der Arbeitsmarkt hat die Pandemie erstaunlich gut bewältigt, bilanzierte Spinn.

Bis November bereits 9.000 Menschen in Arbeit vermittelt

Ein Wermutstropfen ist allerdings die Entwicklung bei den Langzeitarbeitslosen: Sie hätten vor Pandemie-Beginn die Hälfte der Arbeitssuchenden ausgemacht. Mittlerweile liegt ihr Anteil laut Spinn bei 60 Prozent. Besonders betroffen von Arbeitslosigkeit seien nach wie vor Frauen, besonders alleinerziehende Mütter, Schwerbehinderte und Menschen mit Migrationshintergrund.

Spinn hofft auf eine weitere positive Entwicklung am Arbeitsmarkt. Er verwies darauf, dass das Jobcenter bis November bereits 9.000 Menschen vermittelt habe – das seien 2.000 mehr als im Vorjahreszeitraum.

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Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Mittag, 10. Dezember 2021, 12 Uhr