Coronageschichten

Taxifahrer Siawash hat mehr Zeit für die Familie und genießt das total

Ein Mann mit kurzen dunklen Haaren und Vollbart steht in schwarzer Hacke und blauer Jeans hinter der geöffneten Tür eines Taxis
Siawash hat in seinem Taxi deutlich weniger Kunden, die er fährt. Er sieht es aber positiv, weil er stattdessen mehr Zeit mit seinen Kindern verbringen kann. Bild: Heinrich

Siawash aus Bremen
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Ich bin Taxifahrer und wir haben im Augenblick Umsatzeinbußen von 85 bis90 Prozent. Das ist so viel, dass unsere Unternehmen diesen Ausfall von Einnahmen nicht so schnell kompensieren können. Wir sind auch nicht mehr so viel unterwegs wie vor der Krise und somit häufiger zu Hause bei der Familie. Das ist wirklich einer der wenigen positiven Aspekte.

Vor der Corona-Krise waren überall Menschen. Jetzt kann ich einfach durch fahren und die Straßes sind leer. Komplett leer!

Durch meine Kinder habe ich in der Krise aber wieder das Lachen gelernt. Mal wirklich einfach loslassen, einfach Lachen zu können, wirklich von Herzen. Ich glaube, das ist das beste Medikament, was uns durch die Krise führen wird."

(E-Mail vom 5. April 2020)

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 26. März 2020, 19:30 Uhr