Coronageschichten

Fitnesstudio verteilt Therabänder im "Drive-in"

Eine junge Frau steht mit einem Mundschutz und Handschuhen an der Straße und verteilt Therabänder an Mitglieder ihres Sportstudios
Wie in einem Drive-in: Saskia arbeitet in einem Sportstudio und hat mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen Therabänder an Mitglieder ihres Studios verteilt. Bild: Saskia

Saskia, 25 Jahre, aus Bremen
"Ich arbeite in einem Fitnessstudio und es ist ziemlich ungewohnt, den Betrieb geschlossen zu sehen. Eigentlich haben wir immer geöffnet. Damit unsere Kunden weiterhin fit bleiben, haben wir am Wochenende Therabänder verteilt. So können sie zu Hause weiterhin einige ihrer Übungen machen. (...)

Um die Übergabe der Bänder möglichst kontaktlos zu gestalten, haben wir uns mit Handschuhen und Mundschutz gewappnet, uns mit einem Wagen voller Therabänder vor den Studios positioniert und sie an Mitglieder verteilt. Es war wie in einem Drive-in. Unsere Kunden blieben im Auto oder auf dem Fahrrad und mussten nur ihre Mitgliedskarte vorzeigen, um ihr Theraband zu erhalten. Dazu passende Übungen hatten wir schon im Vorfeld als fünfzehn- und dreißigminütige Videos zusammengefasst und online gestellt. So hat jeder die Möglichkeit, zu trainieren. Das Feedback war atemberaubend und hat uns bestärkt, dass wir diese Zeit auch rumkriegen werden und danach gestärkt weitermachen." (E-Mail vom 7. April 2020)

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 26. März 2020, 19:30 Uhr