Coronageschichten

Wenn die Redaktionssitzung digital stattfinden muss

Ein Junge mit kurzen Haaren trägt einen Kopfhörer und sitzt an einem Schreibtisch vor drei Bildschirmen, auf denen Artikel eines Onlinemagazins und das Bild einer Videokonferenz mit einer Schülerin zu sehen sind
Die Redaktionssitzungen halten die Schüler und Schülerinnen von "kippebloggt" im Augenblick in Videokonferenzen ab und betreiben so ihr digitales Angebot weiter. Bild: Greta

Greta, 17 Jahre, aus Bremen
"Seit dem 16. März haben alle Schulen in Bremen geschlossen. Das war für einige Schüler die Nachricht des Jahrhunderts, für andere war es eine Entscheidung mit Folgen, die sich nur erahnen ließen. Nicht nur der Unterricht ist weggefallen, sondern auch das restliche Schulleben und darunter auch unsere Arbeitsgemeinschaft "kippebloggt".

Wir sind ca. 15 Schülerinnen und Schüler, die in unserer digitalen Schülerzeitung alles schreiben, was uns gerade so in Kopf kommt und mit der Schule zu tun hat. Dabei haben wir verschiedenste Beiträge von Reisen bis Zimtsternebacken im Angebot.

Zunächst standen wir vor der Frage, wie wir den Blog weiter betreiben können. Normalerweise haben wir wöchentlich unsere Redaktionssitzungen, bei denen wir über unsere Artikel und neue Ideen sprechen und diskutieren. Das ist leider weggefallen.

Was allerdings nicht weggefallen ist, ist unsere Motivation, weiter draufloszuschreiben und den Blog mit neuen Inhalten zu füllen. Dazu mussten wir einen Weg finden, diese Treffen weiterhin stattfinden zu lassen. Wir haben uns schnell dafür entschieden, unsere Redaktionssitzung in einer Videokonferenz stattfinden zu lassen, an der alle ohne große technische Hürden teilnehmen können. Der erste Termin war schnell gefunden und es haben fast alle geschafft, daran teilzunehmen. Die Sitzung war ein voller Erfolg und sie wird nicht die letzte gewesen sein, die wir auf diesem Weg durchführen."

(E-Mail vom 21. April 2020)

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 26. März 2020, 19:30 Uhr