Coronageschichten

Anstatt in der Moschee wird jetzt zu Hause gebetet

Junge Frau vor einer Moschee in Instanbul
Büsra betet jetzt zu Hause, da die Moscheen geschlossen sind. Für sie ist das kein großes Problem. Bild: Büsra

Büsra, 25 Jahre, aus Weyhe
"Wenn Ramadan ist, dann fasten wir den ganzen Tag bis Sonnenuntergang. Normalerweise arbeitet man dann auch – ich hab auch immer gearbeitet oder war in der Schule. Wenn die Sonne dann unter gegangen ist, haben wir das Fasten gebrochen.

Jetzt, wo wir nicht in die Moschee gehen können, können wir das auch zu Hause vollziehen. Wir müssen also nicht unbedingt in die Moschee gehen, um zu beten, das können wir auch von zu Hause aus. Das gilt auch für das Fastenbrechen.

Aus religiöser Sicht haben wir eigentlich gerade keine Einschränkungen, ich bete einfach zu Hause."

(Sprachnachricht vom 21. April 2020)

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Der Nachmittag, 25. April 2020, 14:50 Uhr