Doppel-Konzert

Charlene Soraia / Sarah McCoy

Festival "Women in emotion"

Charlene Soraia
Charlene Soraia Bild: Peace Frog Records | James Hole

Das "Women in emotion"-Festival geht mit zwei Künstlerinnen zu Ende, die jede für sich aus einem umfangreichen Erfahrungsschatz schöpfen können: Charlene Soraia und Sarah McCoy.

Charlene Soraia

Die englische Songschreiberin, Sängerin und Gitarristin Charlene Soraia tritt zuerst auf. Als Gitarristin ist sie eine Klasse für sich und wird an diesem Abend auch ausschließlich mit diesem Instrument und ihrer Stimme zu erleben sein. 2011 hat sie mit "Moonchild" ihr erstes Album veröffentlicht. 2015 folgte dann "Love is the Law" und am 25. Januar 2019 "Where's My Tribe".

Sarah McCoy

Sarah McCoy
Sarah McCoy Bild: Artwork Session

Der zweite Abend gehört Sarah McCoy. Wenn das Multitalent Chilly Gonzales dafür sorgt, dass jemand gleich seine erste Plattenproduktion für das Kultlabel "Blue Note" aufnehmen kann, dann sagt das schon einiges über die zu erwartende Qualität aus. So geschehen mit der amerikanischen Pianistin, Sängerin und Songschreiberin Sarah McCoy.

McCoy, im Bundesstaat New York geboren, ist in South Carolina aufgewachsen und hat danach in Kalifornien gelebt. 2011 zog sie dann nach New Orleans. Dort hat sie in Bars und Clubs gespielt, bevor der französiche Dokumentarfilmer Bruno Moynie sie 2013 an einem dieser Plätze entdeckte und anschließend für sie während der folgenden Jahre immer wieder Konzertauftritte in Frankreich organisierte.

So lernte Chilly Gonzales im Frühjahr 2017 Sarah McCoy während eines Konzertauftrittes kennen und organisierte bereits einen Tag später Probeaufnahmen, die letztendlich zu dem Vertrag mit "Blue Note" führten. Chilly Gonzales und dessen Freund Renaud Letang, der bereits Produktionen mit Feist, Manu Chao, Jane Birkin und Jamie Lidell betreut hatte, produzierten dann das Album "Blood Siren", das im Januar 2019 veröffentlicht wurde. Sarah McCoy wird von Kritikern immer wieder mit legendären Performern wie Bessie Smith, Tom Waits, Amy Winehouse und Leon Russell in Verbindung gebracht. Ihr Repertoire, das zu Teilen aus autobiographisch eingefärbten Songs besteht, läßt ihre beeindruckenden stimmlichen und pianistischen Fähigkeiten aufscheinen und schöpft aus Blues-, Rhythm And Blues und Cabaret-Vergangenheit. 

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Sounds, 23. März 2019, 19:05 Uhr