Beliebtheits-Studie: Werder verdrängt Bayern von Rang 2

  • Werder auf Rang 2 der Beliebtheitsskala
  • Bayern und Leipzig Schlusslicht in der Kategorie "Sympathie"
  • Dortmund am attraktivsten
Werder Fans Kurve Weserstadion
Die unermüdlichen Fans und der Kampfgeist der Mannschaft machen Werder sehr beliebt. Bild: imago | Lackovic

Wie schon in den Vorjahren gilt Werder Bremen als äußert beliebt, das ergibt die Vereinsmarkenstudie der Technischen Universität Braunschweig, die nun schon im sechsten Jahr erscheint. Es wurde eine repräsentative Gruppe von 4060 Personen befragt.

In der Gesamttabelle, dem Vereinsmarkenranking, hat Werder die Bayern von Platz 2 verdrängt. Die Marke Werder hat also ein sehr positives Bild in der Öffentlichkeit. Die Münchener sind nun Achter. Nur Borussia Dortmund ist noch beliebter als die Bremer. "Die Grün-Weißen werden für ihren Einsatz und Kampfgeist in der zurückliegenden Saison von den Befragten belohnt (...) Werder Bremen wird hierbei insbesondere als 'sehr attraktiver' Verein angesehen und landet ebenfalls in den Kategorien 'sehr sympathischer' und 'sehr guter' Verein unter den ersten sechs Plätzen", heißt es in der Studie.

Bayern und Leipzig unsympathisch

In der Kategorie "Sympathie" steht der Rekordmeister Bayern München am Ende aller 36. Erst- und Zweitligaklubs. Selbst der umstrittene Emporkömmling RB Leipzig ist noch einen Platz besser. "Beide Vereinsmarken verbindet, dass sie bei den Befragten eine starke Polarisierung hervorrufen: Entweder werden sie geliebt oder verachtet", sagte Wirtschaftsprofessor David Woisetschläger über die Ergebnisse der Studie. RB habe vor allem im Westen weiter niedrige Sympathiewerte. Werder steht in der Kategorie "sympathisch" auf Rang 5. Nur St. Pauli, Freiburg, Mainz und Dortmund werden noch besser bewertet.

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 12. September 2017, 18:06 Uhr