Tödliche Bienenseuche in Bremen – jetzt gibt es Sperrbezirke

  • Amerikanische Faulbrut bricht unter Bremer Bienen aus
  • Sieben Stadtteile werden zum Sperrbezirk erklärt
  • Die Seuche ist für Menschen ungefährlich
Bienen in einer Bienenwabe

Die Amerikanische Faulbrut ist in Bienenbeständen in der Vahr und der Östlichen Vorstadt ausgebrochen. Daher hat der Veterinärdienst des Landes Bremen Sperrbezirke festgelegt. Das teilte Bremens Gesundheitssenatorin, Eva Quante-Brandt, jetzt mit.

Das sind die Sperrbezirke:

  • Östliche Vorstadt
  • Neustadt
  • Mitte
  • Schwachhausen
  • Vahr
  • Obervieland
  • Hastedt (Ortsteil von Hemelingen)
  • Sebaldsbrück (Ortsteil von Hemelingen)

Im Sperrbezirk sind laut einer Mitteilung der Gesundheitssenatorin derzeit etwa 150 Imker gemeldet. Deren Bienen sollen jetzt von Amtstierärzten untersucht werden, um festzustellen, ob sich bereits Bienen angesteckt haben.

Imker und Bienen werden in den betroffenen Stadtteilen kontrolliert

"Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden", heißt es in der Mitteilung. Außerdem dürften Bienenvölker oder einzelne Bienen nicht in die Sperrbezirk gebracht werden. Die Imker sollen jetzt mitteilen, wie viele Bienen sie an welchen Standorten halten.

Die Amerikanische Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, die nicht auf Menschen übertragbar ist. Der Honig kann von Menschen bedenkenlos verzehrt werden. Auch für ausgewachsene Bienen ist die Krankheit ungefährlich, sie vernichtet aber die Bienenbrut.

Imker warnen in Bremen vor der Bienenseuche

Zu sehen sind viele Bienen auf einem Holzstück.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 13. Juni 2019, 19:30 Uhr